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Tourismus

Das Handpeeling ist inklusive

Entdeckungstouren 2017 drehen sich um „Stuttgarter Mädle“, das Weltkulturerbe und die Kehrwoche.

05.12.2016
  • TILMAN BAUR

Stuttgart. Immer mehr Touristen zieht es nach Stuttgart. Das schlägt sich auf die Rundfahrten und Rundgänge, die unter dem Label „Entdeckungstouren“ laufen, nieder. Die werden nämlich immer beliebter, weshalb es im kommenden Jahr 44 Touren, davon vier auf Englisch, geben wird, wie Andrea Gehrlach von der Stuttgart-Marketing GmbH bei der Vorstellung des neuen Programms ankündigte.

Ein Highlight im Jahr 2017 ist die neue Tour „Musik backstage – Von den Philharmonikern zur Oper“, die an zwei Terminen (25. März und 2. Dezember) stattfindet. Auf dem Programm steht ein exklusiver Probenbesuch bei den Philharmonikern, die im Anschluss über ihre Arbeit berichten und Fragen beantworten.

Auch in der Oper blicken die Teilnehmer den Protagonisten über die Schulter. Ausflüge in den Orchestergraben, in die Kostümabteilung, in Maske und Technik geben Einblicke, die weit über den gewöhnlichen Opernbesuch hinausgehen. Eine „geheimnisvolle Welt voller Magie“ könnten Teilnehmer da entdecken, schwärmt Thomas Koch, Kommunikationsdirektor der Oper. „Man erlebt den Nervenkitzel der Vorbereitung und sieht, wie alle Komponenten wie in einem Schweizer Uhrwerk ineinandergreifen“, so Koch.

Die City-Touren mit den markanten roten Bussen liefen immer besser, sagte Gehrlach. 150 000 Gäste seien seit Beginn des Angebots im Juli 2014 eingestiegen. Deshalb ist für 2017 eine zweite Route geplant, die auch den Fernsehturm, den Marienplatz und die Karlshöhe einbindet. Ebenfalls weiterhin beliebt sind die typisch schwäbischen Touren, so Gehrlach. So sei die Tour „I han Kehrwoch‘“ auch im vergangenen Jahr die meistgebuchte gewesen. Bei der neuen humoristischen Tour „Kleo Immerschön“ geht es um die Schönheit der „Stuttgarter Mädle“. Die Teilnehmer kommen unter anderem in den Genuss eines Handpeelings und besuchen die älteste Kosmetikschule Stuttgarts.

Ebenfalls neu ist die Tour „Stuttgart im Kalten Krieg“ mit einer Besichtigung des Feuerbacher Bunkers. Und nachdem Stuttgart mit den Le-Corbusier-Häusern nun auch auf ein Unesco-Weltkulturerbe verweisen kann, bietet man 2017 Touren zur Weissenhof-Siedlung an. Tilman Baur

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05.12.2016, 06:00 Uhr

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