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Das Sturmtief bringt den Winter zurück / In den Mittelgebirgen kann es zu Schnee-Chaos kommen.
Der Fischmarkt in Hamburg stand gestern schon wieder unter Wasser. Foto: dpa
Mit „Egon“ wird es ungemütlich

Das Sturmtief bringt den Winter zurück / In den Mittelgebirgen kann es zu Schnee-Chaos kommen.

Das Tief „Egon“ bringt Sturmböen und viel Schnee nach Deutschland. Ein Schneeband sollte seit der Nacht über die westlichen und nördlichen Mittelgebirge ziehen.

13.01.2017
  • DPA

Der Meteorologe Adrian Leyser vom Deutschen Wetterdienst rechnete gestern mit bis zu 30 Zentimetern Schnee binnen nur sechs Stunden in Lagen von 400 bis 600 Metern. „In Höhenlagen können schwere Sturmböen schneesturmartig zunehmen. Ich denke, dass dann auch einige Straßen unpassierbar sein werden“, sagte Leyser.

Der nasse Schnee und der starke Wind können auch Stromleitungen und Bäume gefährden. Von Nordrhein-Westfalen bis ins nördliche Sachsen-Anhalt seien daher massive Verkehrsbehinderungen möglich. In der Mitte, im Süden und an der Nordsee sind heute Sturmböen möglich, die auf Bergen sogar Orkanstärke erreichen können.

Vor allem im Hochland dürften nach dem heftigen Schneefall am Wochenende hochwinterliche Bedingungen herrschen. Doch Wintersportler und Spaziergänger dürften die weiße Pracht angesichts des starken Windes nicht so recht genießen. „Das ist dann doch recht ungemütlich“, meinte Leyser. In der kommenden Woche wird mit einer neuen Dauerfrostperiode gerechnet.

In der Nacht zu Donnerstag beschäftigten eine Sturmflut und Glätte-Unfälle Polizei und Feuerwehr. In Hamburg stand der Fischmarkt auf St. Pauli wieder unter Wasser. Schon Anfang des Monats war der Markt unter Wasser, als das Sturmtief „Axel“ über den Norden hinweggefegt war.

Bahnreisende müssen in den nächsten Tagen wegen der angekündigten Schneeschauer mit längeren Fahrten im Fernverkehr rechnen. Die Bahn drosselt die Höchstgeschwindigkeit der ICE von heute an bis auf weiteres auf Tempo 200, wie das Unternehmen gestern ankündigte. Auf den Hochgeschwindigkeitsstrecken verlängere sich die Fahrtzeit dadurch um 10 bis 20 Minuten, hieß es. dpa

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13.01.2017, 06:00 Uhr

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