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Das Unternehmerpaar Schäfer spendet den Johannitern 123000 Euro
Michael und Kerstin Schäfer (links), Inhaber der Ergenzinger Firma „Betriebseinrichtung Sofort“, übergeben Monika Glöcklhofer von den Johannitern am Dienstag einen symbolischen Spendenscheck über 123760 Euro. Bild: Johanniter
4000 Feldbetten für Athen

Das Unternehmerpaar Schäfer spendet den Johannitern 123000 Euro

Das Ergenzinger Unternehmer-Ehepaar Michael und Kerstin Schäfer hat den Johannitern 4000 Feldbetten für Flüchtlinge im Wert von 123000 Euro gespendet. Die Feldbetten sind auf dem Weg nach Athen.

28.04.2016
  • Hete Henning

Ergenzingen. 4000 Feldbetten verließen am Dienstag auf zwei Lastwagen das Lager des Unternehmens „Betriebseinrichtung Sofort“ in Haiterbach. Ende der Woche sollen sie in einem zentralen Lager in Athen ankommen, um von dort an verschiedene Flüchtlingsunterkünfte verteilt zu werden.

Die Fracht im Wert von genau 123760 Euro ist eine Spende des Unternehmer-Ehepaars Michael und Kerstin Schäfer an den Landesverband der Johanniter in Nordrhein-Westfalen. Dessen Spendenbetreuerin Monika Glöcklhofer reiste am Dienstag extra von Köln nach Haiterbach, um einen symbolischen Spendenscheck über 123760 entgegen zu nehmen. In Haiterbach hat die 2013 gegründete Firma „Betriebseinrichtung Sofort“ ein 4000 Quadratmeter großes Lager; ein weiteres Lager mit 6000 Quadratmetern ist in Empfingen. Die Zentrale mit Verkaufsräumen und Buchhaltung befindet sich in Ergenzingen.

Das Unternehmen der Schäfers handelt vor allem mit Betriebseinrichtungen wie beispielsweise Spinden und Werkzeugschränken, aber auch Baustellen-, Büro- und Wohnheimmöbeln wie Tischen, Stühlen, Matratzen und Betten. So belieferte die Firma auch die Flüchtlingserstaufnahmestelle in Ergenzingen mit Etagenbetten.

Ein Teil der Ware werde in China gefertigt, wo er an einer Fabrik beteiligt sei, sagt der 45-jährige Firmenchef. „Andere Sachen kaufen wir in Italien und der Türkei zu.“ Schäfer kommt ursprünglich aus Gärtringen und war, wie er sagt, „schon immer in der Branche“ tätig. So war er von 2002 bis 2013 Inhaber des Unternehmens Büromöbel Blitz in Nebringen.

Auch die Zusammenarbeit mit den Johannitern in Nordrhein-Westfalen ist ihm nicht fremd. Das sei Deutschlands größter Landesverband, „die machen am meisten im Flüchtlingsbereich“. Grund für seine große Spende seien die Bilder der vielen Flüchtlinge und ihrer Situation gewesen. „Da läuft’s einem kalt den Rücken runter. Da spielt Geld keine Rolle.“

Laut Spendenbetreuerin Monika Glöcklhofer ergab eine Anfrage beim Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe, dass in Griechenland dringend noch mindestens 8000 Feldbetten benötigt würden. Dass mit Hilfe der Schäfers jetzt die Hälfte des Bedarfs gedeckt wird, findet Glöcklhofer „toll –die Johanniter sagen Danke“.

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28.04.2016, 01:00 Uhr

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