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Kommentar · Lufthansa

Das muss jetzt ein Ende haben

Bei der Lufthansa zeigen Vorstand und Gewerkschaften durch ihr beispielloses Gezerre und die ständig neuen Streiks, wie man ein Aushängeschild der deutschen Wirtschaft schädigen kann. Kunden sind genervt, springen reihenweise ab.

10.11.2015
  • ROLF OBERTREIS

Vor allem gut zahlende Geschäftsleute überlegen, ob sie künftig noch Lufthansa buchen, weil niemand weiß, wann die Flieger streikbedingt wieder am Boden bleiben. Zuverlässigkeit wird bei Lufthansa zum Fremdwort.

Was sich zwischen Lufthansa-Chef Carsten Spohr und den drei Gewerkschaften abspielt, gleicht allmählich einem Skandal. Die Umgangsformen zwischen Vorstand, der Flugbegleitergewerkschaft Ufo und der Pilotenvereinigung Cockpit lassen mittlerweile jeglichen Stil vermissen. Die einzige, die sich (noch) zurückhält, ist die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi, die die Bodenmitarbeiter vertritt. Details der Streitereien über die Übergangs- und Altersvorsorge sind selbst für Insider kaum nachzuvollziehen.

Das schädliche Gezerre muss ein Ende haben. Vorstand und Gewerkschaft sägen derzeit kräftig an den Ästen, auf denen sie und 120 000 Mitarbeiter sitzen. Vorstand, Piloten und Flugbegleiter können doch nicht wollen, dass Lufthansa abstürzt. Ryanair, Easyjet, Emirates und andere Konkurrenten reiben sich die Hände.

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10.11.2015, 12:00 Uhr

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