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Das perfekte Verbrechen

Gerichtsfilm mit Moral: Kein Reichtum kann aufwiegen, einem Schurken den Pfahl ins Herz zu bohren.

Gerichtsfilm mit Moral: Kein Reichtum kann aufwiegen, einem Schurken den Pfahl ins Herz zu bohren.

FRACTURE
USA

Regie: Gregory Hoblit
Mit: Anthony Hopkins, Ryan Gosling, David Strathairn, Billy Burke

- ab 0 Jahren

Tagblatt-Wertung

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24.11.2015
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Mit einer Verurteilungsquote von 97 Prozent ist Nachwuchsjurist Willy Beachum (Ryan Gosling) der Star der Staatsanwaltschaft. Um sein Können in Reichtum zu verwandeln, hat er gerade bei einer renommierten Privatkanzlei angeheuert. Ein letzter Fall liegt noch auf seinem alten Schreibtisch, doch der scheint läppisch simpel.

Der Industrielle Crawford (Anthony Hopkins) hat aus Eifersucht seine Frau ins Koma geschossen und danach ein Geständnis abgelegt. Auf weitere Ermittlungen glaubt Beachum verzichten zu können, was sich vor Gericht bitterlich rächt: Mit infamer Schläue verdreht Crawford die Fakten ins Gegenteil. So droht nicht nur einem Verbrecher der Freispruch, auch des Anwalts hoffnungsvolle Karriere scheint in Trümmern zu liegen.

Regisseur Gregory Hoblit erfindet das etwas ins Hintertreffen geratene Genre des Gerichtsfilms nicht gerade neu. Der Plot um das (nicht ganz) perfekte Verbrechen verläuft in konventioneller Bahn und ist vom Ende her betrachtet an den Haaren herbeigezogen. Dennoch überzeugt der Film als packendes Duell zweier sozial und psychologisch profund entwickelter Charaktere, die letzten Endes für gegensätzliche Prinzipien stehen.

Beachum/Gosling fällt vom Grat zwischen öligem Jura-Laffen und moralbewusstem Rechtspfleger auf die richtige Seite. Hopkins verschweißt Elemente von Hannibal Lecter und Homo Faber zu einer Intelligenz-Bestie, die Liebesbekundungen und Mordpläne mit der selben technokratischen Effizienz erledigt.

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24.11.2015, 12:00 Uhr | geändert: 07.08.2009, 12:00 Uhr

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03.06.2007

12:00 Uhr

Bei schrieb:

Ein sehenswerter Film - absolut. Kein Actionfilm - wer das erwartet, wird enttäuscht sein. Deshalb kann auch der eingentlich hahnebüchene Plott vernachlässigt werden. Spannend ist das Duell zwischen dem hyperintelligenten, und (deshalb?) zu echten Gefühlen nicht fähigen Crawford und seinem Widersacher, der bei dieser Auseinandersetzung etwas an sich entdeckt, das fast schon verlorengegangen war.



28.05.2007

12:00 Uhr

Michael schrieb:

Absolut genial.



26.05.2007

12:00 Uhr

123test schrieb:

Nach 90 Minuten kommt dann die große "Auflösung", für all diejenigen, die bei der Tat eingenickt sind und nicht kapiert haben, wie der "perfekte Mord" durchgeführtwurde. Buhuhu, wie spannend.
Dazu noch zahlreiche, für die Story bedeutungslose Nebenstränge, alles nutzloser Ballast.



18.05.2007

12:00 Uhr

shevad schrieb:

Spannender und von charismatischen Mimen gespielter Plot, dem eine gewissen Raffinesse durchaus nicht abzuschlagen ist. Aber man wartet gegen Ende auf den großen Clou, die finale Pointe, die dann aber zu schwach ausfällt, als dass man von einem wirklich guten Film sprechen könnte.



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