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Tübingen will trotz Erstaufnahmestelle auch Flüchtlinge längerfristig unterbringen

Dem Gemeinderat geht Integration vor Geld

In Tübingen soll es – geht es nach dem einmütigen Willen des Gemeinderats – sowohl eine Landeserstaufnahmestelle für Flüchtlinge als auch weitere Asylbewerberunterkünfte geben. Ein entsprechender Beschluss wurde gestern Abend zwar noch nicht gefasst, ist aber abzusehen.

22.09.2014
  • SABINE LOHR

Tübingen. „Wir wollen uns durch die Landesaufnahmestelle nicht freikaufen von der Pflicht, Flüchtlinge langfristig aufzunehmen“ – Dorothea Kliche-Behnke (SPD) brachte auf den Punkt, was sowohl die Stadtverwaltung als auch alle Redner vor und nach ihr wünschten. Beides wollen sie: Sowohl ein Haus für rund 700 Flüchtlinge auf dem Gelände hinterm Landratsamt als auch weitere Gebäude in der Stadt, in...

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