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So sah die Zukunft 1936 aus: „Things to Come“.




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30.10.2016

Von che

„Things to Come“ (französisch: „Les mondes futurs“) heißt das britische Science-fiction-Epos aus dem Jahr 1936, das im angelsächsischen Raum und in Frankreich hohe Reputation genießt, in Deutschland jedoch relativ unbekannt geblieben ist.

Regisseur William Cameron Menzies erzählt die Geschichte einer Familie über ein Jahrhundert hinweg. Zunächst wird ihre Heimatstadt Everytown durch einen feindlichen Bombenangriff zerstört. 30 Jahre lang währt ein verheerender Weltkrieg, flankiert von einer Diktatur, ehe sich die Menschheit durchringt, ihre Konflikte friedlich zu lösen. In dem neuen Weltstaat haben nicht mehr Politiker, Profitmacher oder Generäle, sondern dem Gemeinwohl verpflichtete Wissenschaftler das Sagen. Doch das angebrochene goldene Zeitalter gefällt nicht jedem.

Das Drehbuch stammt aus der Feder des weltbekannten Science-fiction-Autors H.G. Wells („Krieg der Welten“, „Die Zeitmaschine“), der mit dieser in der Filmgeschichte einzigartigen Utopie seinen sozialistischen Überzeugungen Ausdruck verschafft hat. Berühmt ist der Film aber auch wegen seiner futuristischen Dekorationen. Einen Extra-Reiz verschafft der Blick zurück auf die Zukunftsvisionen der 1930-er Jahre: Was ist Wirklichkeit geworden und worüber kann man heute nur noch schmunzeln?

Die Live-Musik dazu liefert das Duo NeirdA & Z3ro aus Paris. Sie schaffen, heißt es, „mit elektronischen und akustischen Klängen sowie Einflüssen aus Hip-Hop, Funk und Psychedelic einen einzigartigen Sound, der die Zuschauer auf ganz neue Art durch die unterschiedlichen Stimmungen und Situationen des Films trägt“.

Das Cinéconcert findet am Freitag, 4. November, um 20.30 Uhr im Sparkassen-Carré statt.

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Erstellt:
30. Oktober 2016, 11:13 Uhr
Aktualisiert:
30. Oktober 2016, 11:13 Uhr
zuletzt aktualisiert: 30. Oktober 2016, 11:13 Uhr

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