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Kommentar

Den Druck erhöhen

Für Thomas Bach und das Olympische Komitee dürften die Nachrichten gestern der erste Lichtblick seit Wochen gewesen sein. Die Generalsekretärin der russischen Anti-Doping Agentur, Anna Anzeljowitsch, hatte überraschend erstmals systematische Manipulationen eingeräumt.

29.12.2016
  • HARALD JOHN

Schon mittags folgte das Dementi des russischen Sportministers. Die Position der Putin-Regierung, in Russland habe es zu keiner Zeit staatlich gefördertes Doping gegeben, sei nach wie vor gültig, zudem seien die Aussagen Anzeljowitsch verfälscht worden. Damit ist deutlich geworden, dass Putin seinen Zick-Zack-Kurs, die nicht zu widerlegenden Fälle von Doping einzuräumen bei gleichzeitigem Abstreiten staatlicher Einflussnahme, fortsetzen wird. Von Glasnost, von Transparenz in der Sportpolitik kann keine Rede sein, Tarnen und Täuschen bleibt olympische Disziplin.

Das macht die Sache für IOC-Präsident Bach noch komplizierter. Vom olympischen Gedanken kann angesichts dutzender Dopingfälle keine Rede mehr sein. Was aber Bach noch härter treffen dürfte: Auch das olympische Geschäftsmodell ist schwer ins Wanken geraten.

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29.12.2016, 06:00 Uhr

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