Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. OK Weitere Informationen
Den Preisvogel abgeschossen
Sie spielt auch Ukulele: Eva Sauter. Agenturbild
Berliner Nachwuchswettbewerb

Den Preisvogel abgeschossen

Die Tübingerin Eva Sauter gewinnt und ist nächste Woche beim „Treffen junge Musikszene“ dabei.

03.11.2016
  • ST

Vom 9. bis 11. November veranstalten die Berliner Festspiele das „Treffen junge Musik-Szene“. Der 1984 gegründete Bundeswettbewerb, der dem Termin vorausgeht, ist ein Forum für talentierte Nachwuchsmusikerinnen und -musiker im Alter von 13 bis 21 Jahren. Der Preis des Bundeswettbewerbs besteht in der Teilnahme an dem Treffen inklusive Kost und Unterbringung und – damit verbunden – an einem umfangreichen Akademie-Programm mit Workshops zu unterschiedlichen Musik-Themen. Auftakt und zugleich Höhepunkt des Nachwuchstreffens ist das gemeinsame öffentliche Konzert aller Preisträger am 10. November im Haus der Berliner Festspiele.

Unter den diesjährigen Gewinnerinnen ist auch die 19-jährige Tübinger Musikerin Eva Sauter aus Tübingen. Sie hatte sich mit ihrem Song „Vogel“ bei den Berliner Festspielen beworben und die Jury überzeugt. Nach dem (nicht so erfolgreich verlaufenden) ersten Geigenunterricht mit fünf Jahren hat sie sich später selbst das Gitarrenspiel beigebracht und eigene Lieder geschrieben, außerdem auf der Straße musiziert.

In Tübingen war sie außerdem als Poetry-Slammerin aktiv und als Schul- und Jugendtheaterakteurin: in der „Gruppe Blau“ der Französischen Schule ebenso wie am Jungen Zimmertheater („DNA“, „Fehler im System“ und „Katzelmacher“).

„Als ich beim Zimmertheater Tübingen angefangen habe zu spielen“, so wird Eva Sauter zitiert, „wurde das Theater-Hobby zu einer Passion mit allen Höhen und Tiefen. In der Schule bin ich morgens immer mit einem Lächeln reingekommen, es passte nicht zur Klassenatmosphäre, aber wegbekommen habe ich das Dauergrinsen nicht.“

Im Moment absolviert sie ein Freiwilliges Soziales Jahr. „Bei meinem FSJ muss ich viel organisieren, Theatergruppen anleiten und selbst spielen. Das tue ich alles sehr gerne. Wo mich mein Weg nach dem FSJ hinführen wird, weiß ich noch nicht, aber Opa will es ganz dringend wissen, deswegen halte ich mich jetzt mal ran.“

Sie möchten diesen Artikel weiter nutzen? Dann beachten Sie bitte unsere Hinweise zur Lizenzierung von Artikeln.

03.11.2016, 01:00 Uhr

Sie müssen angemeldet sein, um einen Leserbeitrag zu erstellen.
Anmelden
Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar zu verfassen.
Anmelden
 

 

 
Video-News: Aus Land und Welt
Heute meistgelesenNeueste Artikel
Wirtschaft im Profil
Bildergalerien
Videos
Single des Tages
date-click
Video-News: Fußball