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Truffner obsiegte

Der 25-Jährige wird Ortsvorsteher von Nabern

Ferdinand Truffner wird hauptamtlicher Ortsvorsteher von Nabern, einer Teilgemeinde von Kirchheim/Teck. Der 25-Jährige saß vier Jahre lang für die CDU im Rottenburger Gemeinderat, wurde bei der Kommunalwahl im Mai aber nicht wiedergewählt.

26.07.2014
  • ing

Bieringen/Nabern. „Eine Tür schließt sich, zwei andere öffnen sich“, kommentierte Truffner gestern seine Wahl zu neuen hauptamtlichen Ortsvorsteher von Nabern. Der Ortschaftsrat der 1900 Einwohner großen Gemeinde im Süden von Kirchheim unter Teck hatte ihn am Mittwoch im ersten Wahlgang gewählt.

Wie der „Teckbote“ in seiner Online-Ausgabe berichtet, hatte Truffner bei der öffentlichen Vorstellungsrunde „die Naberner Gefühlslage gut getroffen“. Der Bieringer habe sich als „Kind einer schönen Ortschaft“ bezeichnet und mit der Feststellung „Ortschaften sind wichtig für unser Heimatgefühl“ gepunktet. Beim Thema Engagement und Ehrenamt seien für ihn drei Dinge wichtig: „Kommunalpolitik, Blasmusik, Blaulicht.“

Truffner hat einen Abschluss als „Bachelor of Arts in Public Management“ und arbeitet im Moment bei der Stadtverwaltung in Horb. Dort ist er unter anderem Sachbearbeiter für Gemeinderatsprotokolle, zuständig für die Vorbereitung von Sitzungen, für Controlling und Organisation. Als Beamter auf Lebenszeit, so Truffner, müsse er seinem bisherigen Arbeitgeber wegen des Stellenwechsels nicht kündigen. Vielmehr müssten sich Horb und Kirchheim einigen, wann er hie aufhören und da anfangen soll. Truffner rechnet mit drei Monaten.

Mit dem Rathauswechsel steht für ihn auch ein Wohnungswechsel von Bieringen nach Kirchheim an. Er verlasse zwar Rottenburg, aber den Vereinen bleibe er treu, sagt er – „zumindest bei der Blasmusik“.

Der Posten in Nabern war vakant geworden, weil die bisherige Ortsvorsteherin im April ihr Amt als Bürgermeisterin von Holzmaden angetreten hatte. Nachdem der zunächst gewählte Nachfolger vom Kirchheimer Gemeinderat nicht bestätigt wurde, musste die Stelle erneut ausgeschrieben werden. Truffner, der nach vier Jahren im Rottenburger Gemeinderat bei der Kommunalwahl Ende Mai nicht genügend Stimmen für den Wiedereinzug ins Gremium bekommen hatte, fackelte nicht lange und reichte in Nabern seine Bewerbung ein. „Es hat ja keinen Sinn, darauf zu spekulieren, dass man irgendwann nachrückt in den Gemeinderat“, sagt der 25-Jährige.

Dass die Ortsvorsteher irgendwo im Land Bürgermeister werden und schnell wieder weg sind, hat offenbar Tradition in Nabern. „Mit dieser Tradition möchte ich nicht brechen“, bekannte Truffner dem „Teckboten“ zufolge.

Der 25-Jährige wird Ortsvorsteher von Nabern
Ex-Gemeinderat Ferdinand Truffner wird Ortsvorsteher von Nabern Bild: Fotostudio Karin

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26.07.2014, 12:00 Uhr

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