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Spielen die Tigers wieder wie im Rausch oder verkatert?

Der Dezember wird heiß

Nach dem furiosen Auftritt bei den Artland Dragons wollen die Walter Tigers Tübingen nachlegen: Am Samstag (20 Uhr) kommen die Eisbären Bremerhaven zum ersten von vier Heimspielen im Dezember in die Paul-Horn-Arena.

07.12.2012
  • Hansjörg lösel

Tübingen. Manchmal geben die Walter Tigers sogar ihrem Trainer Igor Perovic Rätsel auf: Auswärts sind die Tübinger plötzlich souveräner als vor heimischem Publikum. Die 90:67-Gala bei den Artland Dragons war bereits der dritte Saison-Erfolg in fremder Halle, die eigenen Fans sahen dagegen erst einen einzigen Sieg – gegen Schlusslicht Gießen.

In der Paul-Horn-Arena kommen die Tigers im Schnitt auf 68 Punkte pro Partie, auswärts sind es 73,6 Punkte. „Das ist eigentlich unmöglich“, sagt Perovic, der aber auch zu bedenken gibt, dass starke Gegner wie Bamberg, Würzburg oder Trier zu Gast waren. Doch einfacher wird’s nicht: Berlin, Frankfurt und Ulm geben in diesem Jahr noch ihre Visitenkarte in Tübingen ab – da erscheint die Partie am Samstag gegen Bremerhaven noch am ehesten lösbar. „Ein Sieg wäre unglaublich wichtig, erst dann zählt der Erfolg in Quakenbrück wirklich“, sagt Perovic.

Der Dezember wird heiß: Insgesamt sieben Partien bestreiten die Walter Tigers im letzten Monat des Jahres. Zum Auftakt gab’s die Gala in Artland, dennoch hütet sich Perovic vor Zielvorgaben: „Wir denken weiter von Spiel zu Spiel“, wird der Tigers-Trainer nicht müde zu betonen. Im Artland spielten die Tübinger in der zweiten Hälfte wie im Rausch – verkaterte Tiger will Perovic am Samstag aber nicht sehen: „Wir müssen Stabilität reinbekommen.“

Auf der Suche nach Stabilität sind auch die Bremerhavener: Das Team von Trainer Doug Spradley, der einst in Paderborn den heutigen Tigers-Center Robert Oehle förderte, startete mit drei Niederlagen, gewann dann sechs der nächsten sieben Partien und leistete sich am vergangenen Spieltag eine überraschende 82:89-Heimniederlage gegen den Aufsteiger Mitteldeutscher BC. Als Schlüsselakteur der Eisbären hat Perovic Aufbauspieler Stanley Burrell ausgemacht, derzeit mit 16,3 Punkten Zweiter der Bundesliga-Scorerwertung. „Burrell zu stoppen, wird unser erstes Ziel“, sagt Perovic.

Der Dezember wird heiß
Erst einen Heimsieg durfte Maskottchen Walter Tiger in der Paul-Horn-Arena bejubeln. Am Samstag gegen Bremerhaven soll Nummer zwei folgen.Bild: Ulmer

Eine Erkältung eingefangen hat sich Kenny Frease: Der 23-jährige Tigers-Center pausierte deshalb im gestrigen Training. Auch, um die Teamkollegen vor Ansteckung zu schützen. Ob es für Frease zu einem Einsatz am Samstag reicht, ist noch offen. Zuletzt hatten die Tigers erfolgreich mit einer kleineren Formation und Tyrone Nash als Center gespielt – Nash, Josh Young, Reggie Redding, Vaughn Duggins und Johannes Lischka standen beim 90:67 in Quakenbrück fast die komplette zweite Hälfte auf dem Parkett. Tigers-Manager Robert Wintermantel war diese Woche in Berlin bei der BBL-Tagung. Liga-Boss Jan Pommer knobelt ständig an Neuerungen – demnächst sollen LCD-Werbebanden Vorschrift werden. Die Tübinger sind dran: In der Paul-Horn-Arena soll die neue Technik beim Heimspiel gegen Berlin Premiere feiern.

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07.12.2012, 12:00 Uhr

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