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Der Feldberg
zeigt sich
ganz in Braun
Braune Skipiste, nur ein Rest Schnee am Feldberg. Foto: dpa
Wintersport

Der Feldberg zeigt sich ganz in Braun

Das Skifahren wird im Schwarzwald in absehbarer Zeit nicht möglich sein. Es liegt zu wenig oder kein Schnee.

23.12.2016
  • PETRA WALHEIM

Feldberg. Skifahrer, die in den Weihnachtsferien ihr Hobby im Schwarzwald genießen möchten, müssen sich gedulden. Bisher ist wenig bis kein Schnee in Sicht. Der Feldberg sieht aus, als sei ihm ein braunes Fell übergezogen worden. Nur vereinzelt sind an schattigen Plätzen weiße Kleckse zu sehen. Zum Skifahren reicht das bei weitem nicht. Seit Wochen herrscht eine Inversionswetterlage. Auf den Bergen ist es sonnig und warm, in tieferen Lagen hängen Nebel und Frost. Am Mittwoch wurden auf dem 1493 Meter hohen Feldberg sieben Grad plus gemessen. „Das war der wärmste Ort des Landes“, sagt Michael Gutwein, vom Deutschen Wetterdienst (DWD) in Stuttgart. Er kann Skifahrern für die Weihnachtsferien nur wenig Hoffnung machen. An Heiligabend gebe es zwar Niederschlag, der auf dem Feldberg als Schnee herunterkomme. Doch es sei nicht viel. „Der Feldberg bekommt eine weiße Haube.“ Mehr nicht.

Die Gäste kommen trotzdem

Volker Haselbacher von der Hochschwarzwald Tourismus GmbH (HTG) hat noch keine Sorgenfalten auf der Stirn. „Die Gäste kommen trotzdem.“ Da ist er sicher. Tatsächlich seien bisher keine Stornierungen eingegangen, sagt Herbert Kreuz von der HTG. „Wenn das Wetter so schön bleibt, stürmen die Leute den Feldberg zu Fuß“, sagt Haselbacher.

Feldberg- und Belchenbahn laufen im Sommerbetrieb, nehmen nur Fußgänger mit. „Wir bleiben optimistisch“, sagt Carolin Kunzmann vom Marketing des Liftverbunds Feldberg. Bisher sei der Schnee noch immer gekommen. 80 Tage müssen die Lifte laufen, „dann sind alle Kosten gedeckt“, sagt Stefan Wirbser, Bürgermeister von Feldberg und Vorsitzender des Liftverbunds. Er ist froh, dass die Region für Gäste Alternativen bieten kann wie das Badeparadies in Titisee und die neue Fundorena am Feldberg, eine Halle mit Hochseilpark und eine Schlittschuhbahn. Doch auch er weiß: „Schnee ist durch nichts zu ersetzen.“ Petra Walheim

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23.12.2016, 06:00 Uhr

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