Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. OK Weitere Informationen
Der Fluch soll besiegt werden
Will endlich seinen ersten DM-Crosslauf-Titel feiern: LG-Farbtex-Läufer Timo Benitz. Bild: Ulmer
Leichtathletik

Der Fluch soll besiegt werden

LG-Farbtex-Trainer Jörg Müller hat für die Crosslauf-DM in Ohrdruf (Thüringen) ein klares Ziel formuliert: Es sollen wenigstens sieben Medaillen geholt werden.

08.03.2018
  • Sascha Eggebrecht

Der ehrgeizige LG-Farbtex-Läufer Timo Benitz will bei der Crosslauf-DM in Ohrdruf am Samstag einen Fluch beenden. Der WM-Teilnehmer über die 1500- Meter-Strecke will sich endlich auch mal die Goldmedaille um den Hals hängen lassen. Denn bei seinen bisherigen Läufen reichte es immer nur zum zweiten Platz. „Das will ich unbedingt ändern. Ich bin heiß auf den Titel“, sagt Benitz. Sein größter Konkurrent wird der mehrmalige Champion Florian Orth sein.

Der Regensburger will sicherlich auch dafür sorgen, dass sein Team auf der Mittelstrecke (4,1 Kilometer) vor der LG Farbtex Nordschwarzwald landen wird. Diese beiden Vereine konkurrieren ständig um den ersten Platz. „Jedoch werden wir mit einem ganz anderen Team als bei der baden-württembergischen Meisterschaft auf dieser Strecke an den Start gehen“, sagt Läufer Tobias Giering. Die ersten beiden Athleten, die in der Wertung erwartet werden, werden Timo Benitz und Marco Kern sein. „Wer als dritter Läufer in die Teamwertung kommen wird, muss abgewartet werden“, sagt Giering.

Eines ist vor dem Rennen aber schon jetzt sicher: der größte Konkurrent um den Mannschaftstitel wird – wie immer – Regensburg sein. „In den vergangenen sechs Jahren ging der Titel vier Mal an die Jungs aus Regensburg und zweimal an die LG Farbtex Nordschwarzwald“, sagt Giering. Der LG-Farbtex-Tross bestehend aus 23 Athleten und fünf Betreuern will bereits am Freitag in Ohrdruf ankommen. „Wir werden nach der Ankunft eine Streckenbesichtigung machen und noch etwas laufen gehen. Gegen halb acht ist dann unser Essen im Restaurant bestellt“, sagt Giering.

Die Strecke kennen die meisten übrigens aus dem Effeff. Denn die Meisterschaft wird bereits zum vierten Mal nach 2007, 2008 und 2012 im thüringischen Ohrdruf ausgetragen. „Die Strecke ist sehr flach und schnell, hat aber viele Kurven“, sagt Giering. Bei der ersten Veranstaltung 2007 hatte es nach 80 Metern eine enge Gasse gegeben. „Dort staute sich alles. Zum Glück wird es diese Passage im jetzigen Rennen nicht mehr geben“, sagt Giering.

Der Name Marcin Blazinski wird auf der Ergebnisliste indes nicht auftauchen. Der Grund: vielleicht ein Knorpelschaden im Sprunggelenk oder eine Entzündung. „Marcin war beim MRT in Rottenburg. Die konnten aber noch nichts genaues beim Dr. Hallmaier feststellen. Auf jeden Fall kann er derzeit nicht laufen“, sagt Giering. Blazinski hat seine Teilnahme bei der DM abgesagt. Zudem wird er eine zweimonatige Pause einlegen müssen. Giering: „Damit ist der Traum von einer EM-Teilnahme über die Marathondistanz auch gestorben.“

Zusammen mit seinem Teamkollegen wollte er eigentlich auf der Langstrecke (9,9 Kilometer) an den Start gehen. „Mit Dominic Müller wollten wir um eine Mannschaftsmedaille mitlaufen. Doch daraus wird nun ja nichts mehr“, sagte Giering, der nun in der M35-Klasse an den Start gehen wird. „Wenn ich dort einen Platz zwischen Rang drei und sechs erlaufen könnte, wäre ich schon zufrieden.“

Mit so einer Platzierung wäre Elena Burkard sicherlich nicht glücklich. Die seit Wochen in Topform laufende Athletin rechnet sich durchaus Titelchancen im Frauenrennen aus. Einzig Alina Reh vom SSV Ulm könnte ihre Pläne durchkreuzen. „Auf dieses Rennen freue ich mich. Es wird sicherlich einen knappen Ausgang geben“, sagt Giering. Aber die LG-Farbtex hat noch weitere heiße Eisen im Feuer. So wird Britta Müller erneut um die Goldmedaille in der W55-Konkurrenz mitlaufen. Ebenfalls wird auch Carsten Pooch (M50) ein Medaillenkandidat sein. „Ansonsten können wir auch noch in einigen Teamwettbewerben eine Medaille holen. Sollten es am Ende um die sieben Medaillen sein, wäre ich sehr zufrieden“, sagt Trainer Jörg Müller.

Sie möchten diesen Artikel weiter nutzen? Dann beachten Sie bitte unsere Hinweise zur Lizenzierung von Artikeln.

08.03.2018, 01:00 Uhr

Sie müssen angemeldet sein, um einen Leserbeitrag zu erstellen.
Anmelden
Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar zu verfassen.
Anmelden
 

 

 
Video-News: Aus Land und Welt
Heute meistgelesenNeueste Artikel
Wirtschaft im Profil
Wirtschaft im Profil

Die aktuelle Ausgabe unseres Business-Magazins Wirtschaft im Profil
Bildergalerien
Videos
Single des Tages
date-click
Video-News: Fußball