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Der Hamburger für daheim
Hamburger-Ketten entdecken das Liefergeschäft. Foto: dpa
Gastronomie

Der Hamburger für daheim

Auch die Fast-Food-Kette McDonald's liefert künftig direkt zu den Kunden nach Hause.

06.12.2016
  • DPA

München. Mit ein paar Klicks bequem zur warmen Mahlzeit – das Geschäft mit Essenslieferungen in Deutschland boomt und bringt die umkämpfte Gastrobranche weiter in Bewegung. Wer seine Speisen über Bestell-Plattformen anbietet und per Bote ausliefert, kann sich zusätzliche Kunden und Umsätze erschließen. Davon wollen auch die großen Fast-Food-Ketten einen ordentlichen Bissen abhaben. Nach Burger King nimmt jetzt auch McDonald‘s den Heimservice ins Visier.

„Home Delivery spielt eine zunehmend größere Rolle im Essverhalten in Deutschland“, sagt McDonald‘s-Deutschland-Chef Holger Beeck. Noch läuft ein relativ bescheidener Test in Osnabrück und in je einem Restaurant in Köln und München, und offiziell soll erst im kommenden Jahr entschieden werden, ob der Probelauf ausgeweitet wird. Dass McDonald‘s aber mit Deliveroo und Foodora bereits zwei wachstumsträchtige Partner für den neuen Service ausgeguckt hat, zeigt, dass der Fast-Food-Riese es ernst meint mit den Plänen.

45 Jahre nach dem Markteintritt in Deutschland steht McDonald‘s damit vor dem nächsten Großprojekt. Am 4. Dezember 1971 hatte das US-Unternehmen in München ein erstes Restaurant eröffnet. Heute arbeiten in den deutschlandweit 1478 Restaurants mittlerweile 58 000 Menschen, die Umsätze beliefen sich im vergangenen Jahr auf rund 3 Mrd. EUR.

Bei Burger King längst Standard

Dem kleineren Konkurrenten Burger King dürfte es wenig schmecken, wenn jetzt auch McDonald‘s das Liefergeschäft für sich entdeckt. Burger-King-Deutschland-Chef Andreas Bork hatte kürzlich gesagt, der Lieferservice sei bei seinem Unternehmen „längst Standard in rund 100 Restaurants.“ Im kommenden Jahr sollen noch einmal so viele Filialen in das Liefernetz von Burger King aufgenommen werden. Auch sonst könnten sich die Nummer eins und zwei auf dem deutschen Markt mit ihren Expansionsplänen künftig aber noch kräftig ins Gehege kommen.

So will McDonald‘s das Geschäft an Autobahnraststätten ausbauen: Nach bisher vier neuen Restaurants soll ab 2017 eine niedrige zweistellige Zahl neuer Filialen hinzukommen. An dem Ziel, binnen fünf Jahren rund 100 Filialen an Autobahnen in Deutschland zu eröffnen, halte man fest. „Die Expansion ist noch lange nicht zu Ende, und sich verändernde Märkte bieten auch neue Chancen“, sagt Beeck. dpa

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06.12.2016, 06:00 Uhr

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