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Badischem Staatstheater droht der Verlust einer Sparte

Der Intendant schlägt Alarm

28.04.2016
  • DPA

Karlsruhe. Die Sparpläne der Stadt Karlsruhe könnten für das Badische Staatstheater dramatische Folgen haben. "Wenn die Kürzungen so kommen, fällt mindestens eine Sparte weg - entweder Schauspiel, Ballett oder Oper", sagte Generalintendant Peter Spuhler gestern. Es gehe um mindestens 40 Stellen. Da bei Theatern nur die Künstler Zeitverträge haben, würden die Streichungen also zuerst die Menschen treffen, "die der Anlass sind für die Zuschauer zu kommen", sagte Spuhler. "Es trifft sofort und unmittelbar die Mitarbeiter. Ich finde das furchtbar und unverantwortlich." Der Gemeinderat hatte am Dienstagabend mit großer Mehrheit einem Paket zugestimmt, das, neben vielen anderen Sparmaßnahmen, für das vom Laden Baden-Württemberg und der Stadt getragene Staatstheater ab 2017 Kürzungen der Zuschüsse um rund 470 000 Euro jährlich vorsieht. Über den Doppelhaushalt wird aber erst Ende des Jahres letztgültig entschieden. "Das gibt uns ein Zeitfenster bis dahin, um noch einmal deutlich zu erklären, warum die Kürzungen so nicht gehen", sagte Intendant Spuhler.

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28.04.2016, 06:00 Uhr

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