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Der Jazz
darf ziemlich offen sein
Kommt ins Theaterhaus : Jean-Luc Ponty. Foto: Udo Eberl
Festival

Der Jazz darf ziemlich offen sein

Vom 28. März bis 2. April sind in Stuttgart Altmeister und moderne Strömungen des Genres zu hören.

16.03.2018
  • UDO EBERL

Stuttgart. Auch die 31. Theaterhaus Jazztage in Stuttgart bieten den Altmeistern des Genres die geeignete Plattform, zeigen aber zudem Strömungen des aktuellen Jazz auf und das vor und an den Oster-Feiertagen vom 28. März bis zum 2. April.

Einen großen Bahnhof mit ebenso großen Namen auf der Bühne gibt's gleich zum Auftakt, wenn am 28. April der Landesjazzpreis fürs Lebenswerk an den Saxofonisten Bernd Konrad verliehen wird. Am Tag darauf werden dann 50 Jahre Frédéric-Rabold-Crew gefeiert, stilecht mit der 68er-Crew wie auch mit der aktuellen Besetzung. Am selben Abend kann man zudem die Britjazz-Night und ein hochmelodiöses Spitzentrio mit Paolo Fresu, Richard Galliano und Jan Lundgren erleben.

Beim schwedischen Starposaunisten Nils Landgren und seiner Funk Unit (31.3.) ist der Name genauso Programm wie beim „Count Baischy Orchester“ (1.4.), und hinter dem Titel „Spanish Night“ (1.4.) verstecken sich mit Dorantes und Renaud Garcia Fons zwei iberische Jazzgrößen wie auch der Wahlspanier Wolfgang Haffner mit Band.

Der Schlagzeuger Eric Schaefer, unter anderem Motor des Michael Wollny Trios, wagt mit „Kyoto Mon Amour“ (30.3.) den Brückenschlag zur japanischen Musik, während die französischen Jazzstars Vincent Peirani und Emile Parisien (2.4.) gemeinsame Sache mit dem Schweizer Vokalkünstler Andreas Schaerer machen.

Nachdem in Stuttgart zuletzt ja der Streit hochkochte, wie offen oder open Jazz sein darf: Ziemlich, wie das „Karl Berger Improviser Orchestra“ (1.4.) unter Beweis stellen wird. International offen sowieso: Man höre etwa das „European New York Jazz Collective“ (30.3.) des schwäbischen Violinisten Gregor Hübner, bestaune die Zweisamkeit der Legenden Heinz Sauer und Jasper van't Hof (1.4.) und nicht zuletzt am finalen Tag das außergewöhnliche Trio des Geigen-Großmeisters Jean-Luc Ponty mit Biréli Lagrène und dem Bassisten Kyle Eastwood, der für etliche Filme seines Vaters Clint die Musik komponierte. Ostern kann kommen. Udo Eberl

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16.03.2018, 06:00 Uhr

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