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Der König von Antholz kehrt zurück
Simon Schempp peilt in Antholz einen Sieg an. Foto: dpa
Biathlon

Der König von Antholz kehrt zurück

Simon Schempp will beim Weltcup in Südtirol wieder angreifen und Selbstvertrauen tanken.

19.01.2017
  • SID

Antholz. Den Kampf um die große Kristallkugel hat Simon Schempp zwar aufgegeben, sein „Königreich“ Antholz will er Biathlon-Dominator Martin Fourcade aber nicht ohne Weiteres überlassen. „Ich werde dort nochmal richtig reinhauen“, sagte Deutschlands Nummer eins vor dem Weltcup in Südtirol: „Ich will mit guten Ergebnissen und genügend Selbstvertrauen in die WM-Vorbereitung starten.“ Die Chancen dafür stehen verdammt gut.

Denn Schempp und Antholz – das ist spätestens seit der Saison 2013/14 eine ganz besondere Beziehung. In jenem Winter hatte der Schwabe in Italien die ersten beiden seiner mittlerweile elf Weltcup-Siege gefeiert, das Double aus Sprint und Verfolgung gelang ihm als erstem Skijäger überhaupt eine Saison später erneut.

Als er dann im vergangenen Jahr mit dem erneuten Triumph im Sprint seine beeindruckende Erfolgsserie auf fünf nacheinander ausbaute und in der Verfolgung noch einen zweiten Platz einfuhr, hatte er den Titel „König von Antholz“ längst sicher.

„Man kommt schon mit einem guten Gefühl nach Antholz, wenn man in den letzten Jahren hier schon ganz gut unterwegs war“, sagt Schempp. Bezwungen wurde er im Vorjahr nur vom Russen Anton Schipulin – der auch in diesem Jahr Siegchancen besitzt. An Schempps Thron wird aber vor allem Fourcade rütteln.

„Es ist schon unheimlich stark, was Martin abliefert“, sagte Schempp nach dem zurückliegenden Weltcup vor der eigenen Haustür in Ruhpolding. Dort hatte der „Serientäter“ Fourcade beide Einzelrennen gewonnen und seine atemberaubende Bilanz auf zehn Siege bei 13 Starts aufpoliert – der historische sechste Gesamtweltcup-Erfolg in Serie ist dem Franzosen damit praktisch nicht mehr zu nehmen. sid

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19.01.2017, 06:00 Uhr

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