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Konzertsaal

Der Märchenprinz

Dank eines Mäzens könnte Tübingen einen Konzertsaal beim Museum bekommen. Zu Bericht und Kommentar vom 5. Oktober.

07.10.2012

Vor etwa zwei Jahren beklagte ich in einem Leserbrief, dass in Tübingen bei den Aufwendungen im Kulturbereich eher gekleckert als geklotzt werde. Einen „Ort der Literatur“ im Haeringhaus einzurichten oder einen Konzertsaal (mit aufsteigender Bestuhlung, ohne Sichtbehinderung, mit bester Akustik und Beleuchtungsverhältnissen) zu bauen schienen Utopien für lange Zeit zu sein.

Unverhofft ist ein Märchenprinz erschienen und will mit seinen Stiftungsmitteln der Unistadt endlich zu einem angemessenen Neubau mit vielen Möglichkeiten verhelfen. Ob der angedachte Standort in der oberen Wilhelmstraße das Optimum darstellt, muss noch diskutiert werden. Dass die scheinbar begrenzte Grundstücksgröße die Kapazität des Kultursaals einengen könnte, finde ich unerträglich. Überschreitet bitte Grenzen! Nicht ganz so extrem wie in Hamburg bei der Elbphilharmonie, aber dafür etwas zügiger.

Karl Schlecht verfügt über reichliche Geldmittel, die man mit der gebotenen Unbescheidenheit erbitten sollte, wenn es um die Anzahl der Sitzplätze im Kultursaal geht. Reutlingen erlaubt sich 1200 in der neuen Stadthalle, für Tübingen sollten es wenigstens 600 sein, 800 wären traumhaft!

Udo Halbscheffel, Tübingen

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07.10.2012, 12:00 Uhr

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