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Teamspiel beim Bauen

Der Pfäffinger ASV hat sich ein neues Vereinshaus gebaut

In den vergangenen zwei Jahren zog der ASV Pfäffingen sein neues Vereinshaus hoch. So eine lange Bauzeit muss gut organisiert sein.

05.10.2010
  • Mario Beisswenger

Pfäffingen. Einen Wert von rund 300 000 Euro hat sich der Allgemeine Sportverein (ASV) von Pfäffingen mit seinem neuen Vereinshaus neben seine Sportplätze gesetzt. Eine ordentliche Summe für den knapp 700 Mitglieder zählenden Verein. Zu machen war das nur, „wenn man vorher genau abschätzt, was an Eigenleistungen möglich ist“, sagt Fritz Haas, der erste Vorsitzende.

Geplättelt haben Handwerker

Bislang hat Bauleiter Hans-Dieter Braun 5400 ehrenamtlich geleistete Arbeitsstunden notiert. „Wir hatten Glück, dass wir die richtigen Fachleute im Verein hatten.“ Fast alles wurde selbst gemacht – vom Fundamentgießen über die Sitzbänke bis zum Regenrinne-Aufhängen. Aber ohne zusätzliche Hilfe wäre es nicht gegangen. Die örtlichen Handwerker sprangen bei, sogar deren Chefs packten mit an, viele Baumaschinen und viel Material gab es kostenlos, die Baustoffe oft zum Einkaufspreis.

Neben den Eigenmitteln des Vereins gab es auch Zuschüsse der Gemeinde Ammerbuch (20 000 Euro) und des Württembergischen Sportbundes (50 000 Euro), außerdem, so Haas, waren ein paar sehr großzügige Sponsoren dabei. Doch ohne Freiwillige aus dem Verein wäre es nicht gegangen. „Da ist es wichtig, im Vorfeld zu klären, was die leisten können.“ Überforderung bringe nichts, meint Braun.

Zumal der ASV nicht auf eine flexible Rentner-Arbeitstruppe zurückgreifen konnte. Das gute Dutzend der hauptsächlich Beteiligten konnte meist nur samstags arbeiten. Besonders schwierig sei es, wenn ein Gruppe etwas tun muss, bevor das andere Team weiterarbeiten kann, sagt Braun: „Da hat es Hochs und Tiefs gegeben“, wenn das Zusammenspiel mal nicht geklappt hat. In den Sommerferien 2009 ruhte zum Beispiel die Baustelle, weil die Urlaubstage so versetzt waren, das nichts zusammenpasste. So zogen sich die Arbeiten seit Herbst 2008.

Zu den wenigen Dingen, die Profis erledigten, zählt das Plätteln, sonst die Stärke jedes Heimwerkers. Doch wenn verschiedene Bautrupps über mehrere Wochen mal dort und dann mal dort die Kacheln verlegen, sehe das furchtbar aus. Das haben die Sportfreunde Dußlingen beim Bau ihres Vereinsheims erfahren – und den Pfäffingern geraten, es anders zu machen.

Seit August ist das neue Gebäude, das Solarthermie und Fotovoltaik auf dem Dach hat, für den Spielbetrieb offen. Die vier Umkleiden und zwei großen Duschräume ersetzen nun den eng gewordenen Teil im alten Vereinsheim, in dem weiter die verpachtete Wirtschaft ist. Ende des Monats feiert der Verein die Eröffnung des Neubaus. Dass die Bauphase dann doch anstrengend war, deutet Haas nur an: „Wir haben überlegt, das Fest auf nächstes Jahr zu verschieben. Aber das wäre dann doch nichts gewesen.“

Der Pfäffinger ASV hat sich ein neues Vereinshaus gebaut
Bauleiter Hans-Dieter Braun (links) und der Vorsitzende des ASV Pfäffingen Fritz Haas wälzen Pläne vor dem neuen Vereinsheim. Bild: Faden

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05.10.2010, 12:00 Uhr

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