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Ganz Unten

Der Roboter, der tanzt und fällt

Wissenschaftler der ETH Zürich haben einen intelligenten Roboter namens Anymal entwickelt, der einmal selbstständig Industrieanlagen erforschen oder Gas- und Ölstätten inspizieren soll. Doch der Vierbeiner kann noch mehr. Er analysiert Musikstile – und legt dazu die passende metallische Sohle aufs Parkett.

14.03.2018

Von PHILIPP KOEBNIK

Foto: ANYbotics

Berlin. Ob Schlager oder Klassik, Rock oder Pop: Anymal tippt lässig mit den Füßen auf den Boden, lässt rhythmisch die Hüfte kreisen und wackelt im Takt mit seinem Hinterteil.

Faszinierend und unheimlich zugleich: Scheinbar unaufhaltsam schreitet die Entwicklung intelligenter Roboter voran. Was könnte uns in Zukunft alles blühen? Mechanische Haustiere, die wegen einer falsch verstandenen Anweisung wie wild durch die Wohnung tollen und ihre Besitzer beißen? Die Kabel aus der Wand reißen, einen Kurzschluss verursachen und das Haus in Brand setzen? Roboter, die sich verbünden, um die Weltherrschaft zu übernehmen?

Der Kieler Forscher Marcel Dirsus hat ein Video auf Twitter gepostet, auf dem zu sehen ist, wie ein Roboter-Hund durch einen Flur läuft. Auch er bewegt sich beeindruckend behände. Als er allerdings mit einem Fuß auf eine Bananenschale tritt, rutscht er aus und bleibt liegen. Regungslos.

Wir haben also Glück: Schon simple Slapstick-Tricks aus der Stummfilm-Zeit bringen die Hightech-Vierbeiner völlig aus dem Konzept. Zumindest derzeit noch. Philipp Koebnik

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Erstellt:
14. März 2018, 06:00 Uhr
Aktualisiert:
14. März 2018, 06:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 14. März 2018, 06:00 Uhr

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