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Fußball-Bezirksliga: FC Holzhausen will nachlegen

Der SV Wittendorf kommt / Rückt Dornhaner weiter vor?

Dem neuen Tabellenführer FC Holzhausen bietet sich am Sonntag die große Chance, seine Serie von fünf Siegen in Folge auszubauen. Gegner ist nämlich der zuletzt zweimal gestrauchelte SV Wittendorf.

28.09.2012
  • Willy Bernhardt

Horb. Da Wachendorf in Dornstetten noch längst nicht gewonnen hat, bietet sich den TSF Dornhan die Möglichkeit, weiter nach oben zu klettern. Der Grund: Ergenzingen hat am Sonntag spielfrei, und dem Team von Daniel Berggötz ist ein Sieg in Empfingen durchaus zuzutrauen.

Überraschenderweise taucht auch die SG Vöhringen in der Spitzengruppe auf, und das könnte auch am Sonntag noch so bleiben, denn in Klosterreichenbach dürfte für die Elf von Michael Kappel durchaus etwas drin liegen. Alle Spiele beginnen um 15 Uhr.

FC Holzhausen – SV Wittendorf. Michael Müller, zusammen mit Marco Hayer bekanntlich für das Sportliche beim neuen Tabellenführer FC Holzhausen verantwortlich, formuliert die Ausgangslage vor dem Match gegen Wittendorf gleichsam vorsichtig wie diplomatisch: „Wir haben momentan einen Lauf mit fünf Siegen in Folge. Trotzdem müssen wir weiter an uns arbeiten. Wir bekommen von keinem Gegner die Punkte geschenkt. Wittendorf hat die beiden letzten Spiele verloren und möchte sicherlich die Negativserie gegen uns beenden. Wir werden aber alles dran setzen, dass Wittendorf erst eine Woche später damit anfängt.“ So reden selbstbewusste Trainer. Auf der anderen Seite wären indes Timo Rath und Frank Baumann schon froh, wenn die Negativ-Serie bereits durch ein Remis in Holzhausen zumindest gestoppt werden könnte.

SG Empfingen – TSF Dornhan. Klaus Glöckle, Trainer des Vorletzten aus Empfingen, weiß um die Schwere der bevorstehenden Aufgabe, wenn er folgendes sagt: „Da wir seit unserem Sieg gegen Wachendorf unsere Spiele weniger als durchwachsen bestritten haben, hängen freilich die Trauben gegen die TSF Dornhan ziemlich hoch. Unser jetziger Gegner hat bisher seine Mitfavoritenrolle gerechtfertigt und wird sicherlich von unseren bisherigen Leistungen nicht arg beeindruckt sein. Dass wir erneut auf mindestens fünf Stammkräfte nicht zurück greifen können, ist ja inzwischen nichts Neues mehr“, so Glöckle leicht genervt auf den Umstand, dass ihm bis dato noch kein einziges Mal seine nominell stärkste Mannschaft zur Verfügung stand. Neben Daniel Trick (Türkei-Urlaub) stehen Glöckle auch Roland Hoch, David Walter, Volker Tietze und Jens Frey nicht zur Verfügung. „Dennoch sind wir auf die Dornhaner eingestellt und werden versuchen, für eine weitere Überraschung in der Liga zu sorgen“, verstreut der Coach zaghaften Optimismus. Mit der richtigen Einstellung „in Bezug auf Zweikämpfe und Aggressivität“ habe seine Mannschaft mit dem 4:0 gegen Huzenbach „die unnötige Niederlage“ in Baiersbronn wieder wettgemacht, freut sich TSF-Spielertrainer Daniel Berggötz. In Empfingen streben die Dorhaner nun „einen weiteren Punkt an“, gibt sich Berggötz bescheiden. Markus Miller, Patrick Schoch und Alexander Fröher stoßen wieder zum Kader. Definitiv ausfallen wird Patrick Haug (Meniskus-OP).

SV Huzenbach – SG Altheim-Grünmettstetten. Huzenbachs Erfolgscoach Gottlieb Schäuffele braucht wie zumeist nicht viele Worte, um Grundsätzliches zu seinem Team und dessen nächsten Gegner zu sagen: „Gegenüber dem schwachen Spiel in Dornhan müssen wir in vielen Bereichen eine kräftige Schippe drauf legen, um gegen die aufstrebende SG wichtige Punkte zu holen.“ Der Trainer hat nämlich festgestellt, „dass es in der ausgeglichenen Liga nötig ist, ständig zu punkten, um nicht nach hinten abzurutschen“. Verzichten muss er auf Jochen Wegner und Michael Spissinger (Verdacht auf Innenbandriss im Knie). Christian Spissinger und Maximilian Zapf sind noch angeschlagen. Nicht blenden lässt sich Bernd Störzer, Coach der SG Altheim-Grünmettstetten. Trotz der beiden jüngsten (und ersten) Siege blieb ihm nicht verborgen, dass sein Team dabei auch eine gehörige Portion Glück hatte. Volle Konzentration auf Huzenbachs kleinem Platz fordert Störzer von seinem Team ein, „denn dort ist alles möglich“.

SV Baiersbronn – SV Tumlingen-Hörschweiler. Baiersbronns Coach Bernd Faißt mag gar nicht mehr darüber sprechen, dass „sechs absolute Stammspieler“ fehlen. Mit diesen hätte es jüngst auch in Altheim anders (und besser?) ausgesehen, ist er sich sicher. Immerhin kehrt der Eine oder Andere nun gegen Tumlingen-Hörschweiler wieder zurück. „Es wird personell besser aussehen und dann schauen wir mal, was beim Duell der beiden Wundertüten heraus kommt“, so Faißt. Auch Kollege Lutz Paarsch will nicht mehr über das Verletzungspech reden. Immerhin zeigt die Formkurve auch bei seinem personell arg dezimierten Team wieder nach oben. Ein Punkt soll deshalb mindestens her.

SV Eutingen – VfR Sulz. Eutingens Spielertrainer Mehmet Özkoyuncu weiß natürlich um den vergleichsweise schlechten Start seiner Elf, „dabei sind wir vom Personal her gleich wie im letzten Jahr“. Ergo, so seine Fußball-Philosophie, „können wir auch die gleiche Leistung wie damals wiederholen“. Er glaubt, festgestellt zu haben, dass es aktuell „an der Euphorie“ in seinem Team mangele. Und das Rezept für eine Besserung? „Wir müssen mal mit einer Siegesserie anfangen und starten damit am besten am Sonntag gegen Sulz.“ Bei diesem Versuch fehlt ihm allerdings Nico La Russa verletzungsbedingt, ansonsten hat der Eutinger Cheftrainer alle Mann an Bord. „Drei Punkte sind Pflicht“, so Özkoyuncu unmissverständlich. Angesichts der überaus dünnen Personaldecke flüchtet sich der Sulzer Trainer Ralf Frank fast schon in bittere Ironie, nachdem sein Team das letzte Match gegen Klosterreichenbach (2:2) nur noch mit acht Spielern beendete: „Zum Spiel gegen Eutingen kann ich noch keine Prognosen abgeben, ich muss einfach bis Samstag warten, wer Spielen kann. Ich gehe aber davon aus, dass wir am Sonntag mit elf Mann auflaufen.“

VfR Klosterreichenbach – SG Vöhringen. In Sulz wäre für den Aufsteiger mehr drin gelegen, blickt VfR-Coach Markus Neuchel erst nochmals kurz zurück und bedauert die Spielberichts-Durchsage vom VfR Sulz („Ich finde es schade, dass wir als Gegner dermaßen schlecht in der Presse dargestellt wurden, man kann es auch etwas anders formulieren“). Der kommende Gegner Vöhringen sei für ihn, Neuchel, „schlecht einzuschätzen“. Klar sei, dass sein Team „dringend Punkte fürs Selbstvertrauen braucht“. Verzichten muss Klosterreichenbach auf den Rot-Gesperrten Cem Nurali sowie vermutlich auf den urlaubenden Beslim Krasniqi. Neuchels Kollege Michael Kappel will an die kämpferische und spielerische Leistung seines Teams in den ersten 30 Minuten gegen Dornstetten anknüpfen „und diese halbe Stunde nach oben ausbauen“. Selbstbewusst sagt er, dass Vöhringen ins Murgtal fährt, „um zu gewinnen. Kappels Credo: „Ohne harte und ernste Arbeit gibt es keinen strahlenden Erfolg“.

SG Dornstetten – SV Wachendorf. Siehe hierzu unsere heutigen Trainer-Interviews.

Der SV Wittendorf kommt / Rückt Dornhaner weiter vor?
Nach dem 4:3-Sieg über den SV Wittendorf (Bild) wollen die Spieler des SV Tumlingen-Hörschweiler, hier Dominik Rothfuß (links), beim SV Baiersbronn nachlegen, während Stefan Joos und seine Wittendorfer Teamkameraden gegen Primus FC Holzhausen eine sehr schwere Aufgabe vor sich haben. Bild: Ulmer

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28.09.2012, 12:00 Uhr

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