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Der Schock wirkt nach
Nach der 0:5-Pleite bei Dynamo Dresden müssen sich die Stuttgarter wieder aufrichten. Gegen 1860 München soll heute eine Wiedergutmachung gelingen. Foto: dpa
VfB

Der Schock wirkt nach

VfB-Cheftrainer Hannes Wolf will heute gegen den TSV 1860 München eine Reaktion sehen nach der Schmach von Dresden.

21.10.2016
  • MATTHIAS JEDELE

Stuttgart. Die herbe 0:5-Klatsche bei Dynamo Dresden haben die Zweitliga-Fußballer des VfB Stuttgart noch nicht ganz verdaut. „Das Spiel in Dresden war und ist ein großes Thema. Es wäre falsch, das unter den Teppich zu kehren. Das darf auch ruhig noch etwas weh tun. Es gilt, an vielen Schrauben zu drehen, damit das nicht wieder passiert“, so die sachliche Analyse von VfB-Trainer Hannes Wolf vor der Heimpartie gegen 1860 München heute (18.30 Uhr/Sky).

Wolf der insbesondere den verlorenen Fokus und mangelnde Intensität vor der Pause kritisierte, als die Stuttgarter binnen sechs Minuten drei Gegentore eingeschenkt bekamen, nimmt sein Team in die Pflicht: „Jeder im Stadion muss sehen, dass da eine Mannschaft auf dem Platz steht die bereit ist, bis zur letzten Aktion alles zu geben.“ Zudem kündigte Wolf in seinem vierten Spiel als Profitrainer personelle Konsequenzen an. So wird Simon Terodde nach überstandener Muskelverletzung wohl im VfB-Sturm beginnen.

Auf der Ausfallliste stehen neben dem langzeitverletzten Angreifer Daniel Ginczek (Reha nach Kreuzbandriss), Hajime Hosogai (Zehenbruch), Tobias Werner (Wadenprobleme) und Boris Tashchy (Fußprellung). Doch egal für welche Startaufstellung sich Hannes Wolf entscheiden wird. Die Stuttgarter benötigen auf jeden Fall einen ganz anderen Auftritt, um den angestrebten vierten Heimsieg zu erzielen und den Kontakt zur Spitzengruppe zu halten. Der Rückstand auf den Tabellenzweiten Heidenheim beträgt vor dem 10. Spieltag zwei Punkte.

Die Gäste aus München kommen mit der schweren Last von zuletzt drei Niederlagen im Gepäck in die Mercedes-Benz-Arena, die mit über 50 000 Zuschauern wieder sehr gut besucht sein wird. „Die letzten Wochen waren für 1860 nicht einfach. Die Löwen haben trotzdem eine gute Mannschaft und werden alles geben“, sagte Wolf über den bayrischen Traditionsverein und warnt zugleich sein Team: „Die werden sich wehren.“ 1860-Cheftrainer Runjaic war nach der jüngsten Niederlage gegen Fortuna Düsseldorf (1:3) mächtig angefressen. „Das war nicht zweitligatauglich. Schockierend“, so der Coach, „wir werden ein paar Dinge beeinflussen und schleunigst die richtige Mannschaft auf den Platz stellen, die Charakter und die hundertprozentige Einstellung hat.“ Insbesondere im Angriff zeigen die Löwen aktuell wenig Biss. Nur sieben Tore in neun Spielen sprechen da eine deutliche Sprache. Nur der Karlsruher SC mit fünf und der 1. FC Kaiserslautern mit vier erzielten Treffern haben eine noch schlechtere Offensivabteilung als die Gäste aus München.

Die Bilanz der Stuttgarter gegen den TSV 1860 ist durchaus positiv. In 27 Heimspielen verließen die Schwaben den Platz zehn Mal als Sieger. Elf Partien endeten Unentschieden und nur sechs Mal konnten die Löwen die Punkte mit nach Hause nehmen.

Das letzte Aufeinandertreffen der beiden Vereine liegt aber schon etwas zurück und fand eine Liga höher statt. In der Bundesligasaison 2003/04 gewann Stuttgart sein Heimspiel nach Toren von Zvonimir Soldo und Marco Streller mit 2:0. Ein Ergebnis mit dem Stuttgarts Kommandogeber Wolf sicher leben könnte.

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21.10.2016, 06:00 Uhr

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