Empfingen · Schabernack

Der Tanne Leben war nur kurz

In einer kreativen Aktion gedenkt die Kulturgemeinschaft ihres Narrenbaumes, den Sabine dahingerafft hat.

14.02.2020

Von bbm

So kreativ kann Trauer sein: Die „Todesanzeige“ Empfinger Kulturgemeinschaft. Grafik: Kulturgemeinschaft

Nachdem das frühzeitige, sturmbedingte Ableben des Empfinger Narrenbaums bereits im „Denger“ der gestrigen Ausgabe ausgiebig Platz fand, geht die Trauerbewältigung der Kulturgemeinschaft weiter. In einer Anzeige wird des närrischen Gewächses postum gedacht und zur Würdigung eines viel zu kurzen Baumlebens spontan ein Festakt ins Leben gerufen.

„Plötzlich und unerwartet im Schatten des Rathauses wurde unser Narrenbaum gewaltsamm mitten aus unserem Leben gerissen“, heißt es in der „Todesanzeige“ wörtlich. Auch der Verursacher wird in dem kurzen Text genannt: „Er starb, wie viele seiner Freunde, durch Sabines Hand.“

Unendlich traurig über den tragischen Verlust lädt die Kulturgemeinschaft nun am morgigen Samstag, 15. Februar, ab 14 Uhr zu einer „Kranzbrotniederlegung“. Der Vereinsvorstand wird dabei in vollem Häs erscheinen. „Wenn es klappt, werden auch die Zottla dazu spielen“, heißt es in einer Mitteilung des Vereins.

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Erstellt:
14. Februar 2020, 01:00 Uhr
Aktualisiert:
14. Februar 2020, 01:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 14. Februar 2020, 01:00 Uhr

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