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Fußball

Der Titel, der Pokal und das Hummels-Ding

Die Bayern starten in tolle Wochen. In Berlin winkt der Titel. Danach folgt Atlético. Die Personalie Hummels heizt das Pokalfinale gegen den BVB an.

23.04.2016
  • DPA

München. Pep Guardiola ist es "egal", ob er schon vor dem großen Champions-League-Spiel bei Atlético Madrid die historische vierte deutsche Fußball-Meisterschaft nacheinander mit dem FC Bayern über die Ziellinie bringt. Der Starcoach glaubt ohnehin nicht daran, dass er schon heute nach dem Spiel gegen Hertha BSC frühzeitig feiern darf. "Nein, nein. Dortmund wird in Stuttgart gewinnen", sagte Guardiola zu den Rechenspielen für den 31. Bundesliga-Spieltag.

Gewinnt Bayern in der Hauptstadt und verliert der BVB zeitgleich beim VfB Stuttgart, dann wäre der Bundesliga-Titelkampf bei zehn Punkten Differenz drei Runden vor Schluss entschieden. "Es wäre eine große Ehre", sagte Guardiola immerhin schon zur Einordnung der Rekordserie von vier Bayern-Meisterschaften in vier Jahren. Eine große Party in Berlin ist selbst für den Fall der Fälle nicht vorgesehen.

Am 21. Mai möchte Guardiola das Olympiastadion aber dafür unbedingt als Titelgewinner verlassen. Das Pokal-Endspiel gegen Dortmund, seine letzte Partie als Bayern-Coach in einem deutschen Stadion, reizt Guardiola schon jetzt. "Es wird ein großes Finale zwischen den beiden besten Mannschaften in dieser Saison", sagte er. Aufgeheizt wird das Traumfinale schon jetzt. Die Aussicht, dass nach Mario Götze (2013) und Robert Lewandowski (2014) in diesem Sommer auch Dortmunds Kapitän Mats Hummels einem Lockruf des FC Bayern erliegen könnte, schreckt die BVB-Fans und die Verantwortlichen auf. Hummels, der an der Isar das Fußballspielen erlernte, in der Innenverteidigung neben Jérôme Boateng und vor Torhüter Manuel Neuer - mit dieser Lösung würden die Bayern ein weltmeisterliches Abwehrbollwerk schaffen.

Die Konstellation des Pokalendspiels mit dem Gegner FC Bayern gibt der "sehr schwierigen Entscheidung", von der Hummels gerade bei der Wahl zwischen einem Verbleib in Dortmund oder einem Vereinswechsel sprach, noch eine zusätzliche Brisanz. "Wenn ich sie irgendwann getroffen habe, dann werden alle verstehen, warum es so schwierig für mich ist. Das kostet mich seit einigen Wochen jede Nacht bestimmt eine halbe Stunde vor dem Einschlafen, weil mir das ganze Thema sehr nah geht", sagte Hummels und regte die Spekulationen damit weiter an.

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23.04.2016, 06:00 Uhr

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