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Ein Quartal Aufschub

Der Tübinger Marktkauf bleibt vorerst bis März am Markt

Der Edeka-Konzern will den Tübinger Marktkauf über das Jahresende hinaus fortführen. In Verhandlungen mit den Vermietern in London suche man nach einer längerfristigen Lösung, heißt es.

29.09.2010

Tübingen. Anfang Juli hatte das TAGBLATT berichtet, dass der Tübinger Marktkauf womöglich Ende des Jahres geschlossen werde. Der Edeka-Konzern hatte den ursprünglich bis Ende 2014 laufenden Mietvertrag schon zum 31. Dezember diesen Jahres gekündigt, weil er mit dem Vermieter des Gebäudes, einer englischen Fondsgesellschaft, günstigere Konditionen auszuhandeln versucht.

Der Edeka-Konzern würde das Tübinger Supermarkt-Areal gern modernisieren und auf die zeitgemäßen Standards seines Marktkauf-Konzepts liften. Das Gebäude müsste innen und außen renoviert werden. „Dafür brauchen wir aber eine längerfristige Investitionszeit“, erklärte uns jetzt auf Nachfrage Rolf Stahlbock, der Projektmanager für alle Marktkauf-Märkte, die Edeka-Südwest in Baden-Württemberg betreibt. Wie es heißt, dauern die Verhandlungen mit dem Londoner Fondsverwalter noch an, und Edeka hat hat dem Tübinger Projekt nun „drei Monate Aufschub“ gewährt: „Wir wollen der ganzen Entscheidung noch etwas mehr Zeit einräumen“, erklärte Stahlbock. Das Vertragsverhältnis – und damit der Tübinger Marktkauf – werde nun auf jeden Fall über das Jahresende hinaus „bis Ende März fortgesetzt“. Über alles weitere würden die Verhandlungsergebnisse entscheiden.

Im Marktkauf Tübingen bangen 85 Mitarbeiter/innen um ihre Arbeitsplätze. Bei den insgesamt 14 Läden im Foyer sind – von Apotheke und Blumenladen bis hin zu Schuh-Discount und Zeitungs-Kiosk – weitere 60 Frauen und Männer beschäftigt. Auch die 14 Konzessionäre kennen die „teilweise positive Nachricht“ (so Rolf Stahlbock) inzwischen: Ihre Kündigungen wurden vom 31. Dezember auf 31. März abgeändert.

Sie wie auch die Projektmanager in Stuttgart-Feuerbach hoffen, dass es am Ende zu der zunächst befürchteten Schließung des Marktkaufs nicht kommen wird. Allerdings müsse bis Ende des ersten Quartals 2011 eine positive Wende in den Verhandlungen mit dem Londoner Vermieter „absehbar sein“, heißt es.mm

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29.09.2010, 12:00 Uhr

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