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Ein Bus mit tonnenweise Magie

Der Tübinger Zauberer Stefan Zucht stemmte ein Münchner Großevent

So viele Tonnen hat ein Zauberer in Deutschland bisher noch nie bewegt: Einen ganzen Bus mit sechs Bayern-München-Spielern ließ der Tübinger Stefan Zucht am Dienstag vor der Allianz Arena in München erscheinen.

22.08.2014
  • Ulla Steuernagel

Tübingen. Schön, wenn Zauberkünstler einfach nur den Zauberstab schwingen müssten und – hokuspokus – stünde ein Bus da und ein paar Weltmeister stiegen aus.

Aber auch Zauberer müssen ein solches Manöver mit allen Mitteln ihrer Kunst vorbereiten. Stefan Zucht alias Julius Frack hatte ungefähr vier bis fünf Monate mit einem Stab von zehn Helfern an diesem Trick zu arbeiten. „Dabei aber auch volle künstlerische Freiheit“, schwärmt der Tübinger. Nicht nur die Mitarbeiter, sondern noch etliche andere mussten Geheimhaltungsverträge unterschreiben. Bei Zuwiderhandlung drohen Strafgelder von bis zu 20 000 Euro.

Ein Riesenaufwand wurde betrieben – allein die Entwicklung kostete einen sechsstelligen Betrag – , und das für 300 erlesene Zuschauer zum Beginn der Bundesliga-Saison? Das Spektakel lebt in den Medien weiter, die Firma MAN schenkt Bayern München einen Bus: „Ein Bus wie ein Flugzeug“, und das Video dazu wurde schon nach einem Tag 150 000 Mal angeklickt. Bisher hatte Stefan Zucht den Trick nur mit einem Auto gemacht. Einen Bus erscheinen zu lassen, erschien ihm zunächst nicht viel anders.

Doch da irrte er, die Einzelheiten der Show übertrafen alle seine Erwartungen. „Viele Details mussten neu entwickelt werden.“ So musste etwa für den Bus, der 24 Tonnen wiegt, aber wie aus dem Nichts auf dem Arena-Parkdeck erscheint, ein eigenes Stützsystem durchs gesamte Parkhaus gebaut werden. Sechs Tonnen Material brauchte Frack für die geheimnisvollen Mechanismen seiner Darbietung. „Vor zwei, drei Jahren“, so der Magier, „hätte ich ein Projekt dieser Größe gar nicht stemmen können.“

Der Tübinger Zauberer Stefan Zucht stemmte ein Münchner Großevent
Noch ist der Bus vor der Allianz-Arena nur Zeichnung. Kurz darauf wird sich das Fahrzeug materialisieren.Bild: MAN

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22.08.2014, 12:00 Uhr

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