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Chorisches Herzenswerben

Der Weingärtner Liederkranz widmete sein Herbstkonzert der Liebe

Der Weingärtner Liederkranz gab am Sonntag sein Herbstkonzert. Mit dabei war die ebenfalls zum Verein gehörende Chorgruppe Prresto. Die Liedauswahl drehte sich thematisch um der Liebe Freud und Leid.

22.10.2014
  • Victoria Vosseberg

Tübingen. „What good is sitting alone in your room? Come hear the music play!“ Mit dieser Einladung an sein Publikum aus dem Musical Cabaret eröffnete der Weingärtner Liederkranz sein Herbstkonzert. Zusammen mit ihrem Ableger, der Chorgruppe Prresto, standen die Weingärtner auf der Bühne der gut besuchten Hermann-Hepper-Halle.

Die beiden Chöre repräsentieren unterschiedliche Generationen. Während der gemischte Chor der Weingärtner sich eher aus Senioren zusammensetzt, singen bei Prresto vor allem junge Frauen. Die Chöre unterscheiden sich auch im Repertoire: Die Weingärtner mögen es anspruchsvoll und klassisch, Prresto liebt es poppig und modern. Chorleiterin Birgit Gentner verstand es jedoch, für das Konzert beides zu verbinden.

So war die erste Hälfte des Abends dem Thema Liebe gewidmet und spielte mit Freud und Leid der Liebeswerbung. Während die Männer mit der Musicalnummer „Was Helden träumen“ aus „Don Quijote“ um die Gunst der Frauen warben, ließen diese sie mit der Arie „Welt, du kannst mir nicht gefallen“ aus der Operette „Der Waffenschmied“ von Albert Lortzing abblitzen. Schließlich konnten sie die Herzen der Frauen aber doch erobern, und mit dem Brautchor aus Lohengrin wurde Hochzeit gefeiert. Der Bund wurde jedoch bald zur Fessel, und die Eheleute klagten mit „Warum sollten wir nicht froh sein“ aus Smetanas „Die verkaufte Braut“ ihr Leid. Passend dazu folgte „Va pensiero“, der Gefangenenchor aus Nabucco.

Das Gefangensein im Ehealltag wurde sinnbildlich vollkommen, als die Prresto-Sängerinnen im Vampirgewand auf die Bühne stürmten und ihre älteren Chorgenossen spielerisch gefangen nahmen. Mit zwei Liedern aus dem Musical „Tanz der Vampire“ leiteten sie zum modernen zweiten Teil des Abends über, bei dem besonders „Vois sur ton chemin“ aus dem Film „Die Kinder des M. Matthieu“ und Mary Poppins‘ „Supercalifragilistic“ mit Solist Gerhard Jäckle herausragten. Der Chor wurde instrumental von Ayten Sabety am Klavier und von Theresa Kuderer an der Harfe begleitet.

Den humorvollen Abschluss bildete ein musikalischer Sketch um eine froschgesichtige Handpuppen-Diva aus Frankreich. Sie gabarmens „Habanera“ zum Besten.

Der Weingärtner Liederkranz widmete sein Herbstkonzert der Liebe
Chorleiterin Birgit Gentner (hier bei einer Probe) dirigiert den Weingärtner Liederkranz. Bild: Metz

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22.10.2014, 12:00 Uhr

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