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Dauerfrost am Montag und Dienstag

Der Winter hat den Südwesten im Griff und bringt klirrende Kälte

Wegen Schnee und Glätte hatten die Polizeipräsidien in Baden-Württemberg am Wochenende mit etlichen Unfällen zu tun. Streu- und Räumdienste waren mancherorts im Dauereinsatz.

14.01.2017
  • dpa/lsw

Feldberg. Nicht vergleichbar waren die Verhältnisse jedoch mit der Nacht, als Rettungskräfte wegen des Sturmtiefs «Egon» teilweise von «chaotischen Zuständen» auf den Straßen sprachen und die Polizei mehr als 500 Mal zu Noteinsätzen ausrücken musste.

Laut Deutschem Wetterdienst (DWD) wird es am Wochenende überall in Baden-Württemberg schneien, im Schwarzwald erwarteten die Meteorologen heftigere Schneeschauer. Zum Wochenstart hin sinken die Temperaturen. «Montag und Dienstag wird es im ganzen Südwesten Dauerfrost geben», teilte ein DWD-Sprecher mit. Schnee falle dann hingegen kaum noch.

Im Schwarzwald herrschte laut einem Polizeisprecher aus Freiburg wettermäßig in der Nacht zum Samstag «Land unter». Viele Lastwagen standen auf den Hochstraßen quer oder kamen nicht weiter. Die Streudienste hatten viel zu tun. Unfälle gab es laut Polizei aber kaum. Nach dem Schneesturm in der Nacht zum Freitag mit Regen in tieferen Lagen können Wintersportler im Schwarzwald am Wochenende mit ordentlichen Bedingungen rechnen. Nur auf Sonnenschein werden Alpinskifahrer, Langläufer oder Rodler weitgehend verzichten müssen.

Auf der Schwäbischen Alb schneite es, es habe aber kaum Unfälle in der Nacht gegeben, teilte ein Polizeisprecher aus Reutlingen mit. «Wir hatten den ein oder anderen kleinen Rempler aufgrund von Schnee oder Glätte, aber nichts Größeres», ließ ein Sprecher des Polizeipräsidiums Tuttlingen wissen. Auch in Offenburg hieß es: «Kein Chaos wegen Schnee». Auf einer mit Schneematsch bedeckten Straße kam eine 37-Jährige bei Zell am Harmersbach (Ortenaukreis) ins Rutschen. Sie prallte am Samstagmorgen in den Gegenverkehr, zwei Menschen wurden verletzt.

Ein tragischer Unfall ereignete sich bei Hornberg im Ortenaukreis, der Fahrer eines Streudienstautos starb neben seinem Fahrzeug. Am Samstagmorgen hatte der Fahrer eines vorbeifahrenden Autos den Mann bewusstlos neben seinem Fahrzeug entdeckt, teilte die Polizei mit. Ein Notarzt konnte nur noch seinen Tod feststellen. Der Mann war zuvor mit seinem Streudienstwagen von der Straße abgekommen und gegen einen Baum gefahren.

Nach Schneefall am Samstag waren die Streu- und Räumdienste im Landkreis Biberach im Dauereinsatz. Die Polizei zählte mehrere Glatteisunfälle. Trotz zum Teil erheblichen Sachschadens wurden keine Verkehrsteilnehmer verletzt. In Riedlingen rutsche ein 31-jähriger Autofahrer in das Schaufenster einer Bäckerei in der Donaustraße. Zum Unfallzeitpunkt war die Bäckerei noch geschlossen, so dass keine Menschen gefährdet wurden. Der Gesamtschaden wird auf rund 60 000 Euro geschätzt. Die Polizei weist in dieser Jahreszeit eindringlich auf eine besonnene Fahrweise und auf die Winterausrüstung hin.

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14.01.2017, 14:01 Uhr | geändert: 14.01.2017, 18:01 Uhr

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