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2016 geht‘s in den Backsteinbau / Glockennachschub in Gefahr

Der kommissarische Narrenchef Thomas Freund erklärt weiteren Fahrplan für den Umzug ins neue Narrenheim

Die Sulzer Narren luden am vergangenen Samstag zur Sitzung. Auf der Tagesordnung standen Themen wie eine neue Zunftstube im Backsteinbau.

27.10.2014
  • Herold Schwind

Sulz. Die Resonanz auf die Narrensitzung der Narrenzunft Sulz im Vereinsheim des VFR Sulz war eher überschaubar, obwohl es doch um interessante und wichtige Themen, wie die neue Zunftstube im Backsteinbau ging. Zuerst aber drehte sich es noch um die „alte Zunftstube“ im alten Schulhaus.

Der kommissarische Narrenchef Thomas Freund informierte die Anwesenden über den Umbau des Schulhauses. So wie es aussieht, bleibt die Zunftstube vom Umbau, weitgehend verschont. Allerdings ist ein Problem mit der Decke unter der Zunftstube aufgetreten, das nach einer Besichtigung durch den Stadtbaumeister Reiner Wössner und des Architekten Ruthard nachgearbeitet werden muss. Anschließend ging Thomas Freund, der Spezialist für Bausachen in der Narrenzunft auf die neue Unterkunft der Narrenzunft Sulz im Backsteinbau ein. Anhand des Bauplans gab er den Mitgliedern Auskunft über die Lage, Größe und Aufteilung bekannt. Wie in der jetzigen Unterkunft wird es ein kleines Büro, einen Kleiderraum und verschiedene Abstellräume geben. Eine Küche und eine Theke vervollständigen die neue Unterkunft. Die Toilettenanlagen werden mit der BIG Glatt und dem Musikverein Sulz genutzt, die ebenfalls auf dieser Ebene beheimatet sind.

Durch viel Eigenleistung sollen die Kosten auf einem vernünftigen Preisniveau gehalten werden. Um all dies zu klären, soll es eine Zusammenkunft mit der Stadt Sulz geben, zeigt sich diese einverstanden, könnte schon mit Rückbauarbeiten begonnen werden. Dann kann auch ein Terminplan erstellt werden. Ziel des Einzugs ist die Fasnet 2016.

Wie im vergangenen Jahr soll es einen Flyer geben, erklärte Thomas Kopp. Dieser soll beinhalten, wo was los ist, wo kann man hingehen und die verschiedenen privaten Besenwirtschaften.

Die Gutscheine für einen geleisteten Arbeitsdienst soll es weiterhin geben, nur mit der Neuerung, dass es keine Goodbyesummer-Party mehr geben wird, es soll zeitnaher zur Fasnet, die Veranstaltung, als Spring-Break-Party abgehalten werden. In seinen Ausführungen war es Timo Holst sehr wichtig, darauf hinzuweisen, dass die Party kein Helferfest ist, es dürfen auch gerne alle Mitglieder daran teilnehmen. Bei Musik, gutem Essen und Getränken, wäre es auch schön, so Holst, auch wieder Mitglieder, die nicht mehr so aktiv sind, begrüßen zu können. Den Narrenbändel vom Schmotzigen bis zum Fasnetsdienstag wird es weiterhin geben. Eine erfreuliche Sache konnte Holst den Mitgliedern noch mitteilen, die Webseite der NZ Sulz funktioniert wieder.

Am „Schmotzigen“ wird die schon jahrelange Tradition der Schülerbefreiung, wobei die Zeiten noch koordiniert werden müssen, abgehalten. Laut Rosa Grabowski sind die Schüler sehr erfreut und warten schon, dass sie befreit werden und auch sie an der Sulzer Fasnet teilhaben können. Aber auch die Pflegeheime und die Neckarwerkstatt sollen besucht werden. Rosa Grabowski, zuständig für die Weissnarren, machte den Vorschlag, einen Weissnarrenstammtisch einzuführen, wie die Sulzer Hexen.

Leider gibt es zurzeit Engpässe bei der Beschaffung eines neuen Narrenkleids. Der jahrelange Lieferant der Glocken, hat die Erstellung der Glockenriemen aus gesundheitlichen Gründen eingestellt. Einen kleinen gebrauchten Bestand gibt es noch in der Zunftstube. Der Zunftball steht dieses Jahr unter dem Motto „Märchen“, mehr wollten die Verantwortlichen allerdings noch nicht verraten.

Am Fasnetssonntag gibt es dann wieder den „großen Umzug“. Es haben sich auch schon etliche Zünfte und Gruppen zugesagt. Der Fasnetsdienstag, wird von den Hausbesuchen begleitet, außerdem findet der Kinderball statt. Verabschiedet wird die Sulzer Fasnet traditionell vom „Pessimist und Optimist.“ 2017 wird das 80- jährigeBestehen mit dem Ringtreffen gefeiert. 2016 gibt es den „Sulzer Narrentag“ in Sulz.

Der kommissarische Narrenchef Thomas Freund erklärt weiteren Fahrplan für den Umzug ins neue
Die Sulzer Narren freuen sich auf die neue Saison und den baldigen Umzug in ein neues Narrenheim (von links): Hubert Schuler, Jörg Sülzle, Timo Holst, Heiko Heinzelmann, Marcus Faber, Thomas Kopp, vorne sitzendend Rosa Grabowski.

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27.10.2014, 12:00 Uhr

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