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Kommentar

Desaster hausgemacht

Samsung ist nicht das erste Unternehmen, dessen Gerät mit Lithium-Ionen-Akku in Flammen aufgeht. Auch Sony, Dell, Toshiba und Hewlett Packard hatten ähnliche Sorgenkinder. Allerdings führte vor allem Samsungs miese Lösungsstrategie zum Desaster.

24.01.2017
  • THOMAS VEITINGER

Da ist zunächst der Versuch, das Problem mit Austauschgeräten und Akkus eines anderen Herstellers in den Griff zu bekommen – die ihrerseits in Brand geraten. Hier kein absolut sicheres Ersatzgerät zu bringen, ist eine technische und wirtschaftliche Todsünde.

Von den Südkoreanern kommen wechselnde Nachrichten: Die Produktion wird ausgesetzt, wieder aufgenommen, der Verkauf gestoppt und wieder freigegeben. Die Entschädigung der Kunden läuft nur schleppend an. Manche Käufer müssen auf ihr Geld warten und werden teilweise arrogant abgefertigt. Das Unternehmen übernimmt lange keine Verantwortung.

Das erinnert ein wenig an den VW-Konzern, der in der Diesel-Affäre bis heute seine Schuld nicht komplett einräumt. Wie bei den Deutschen muss eine Technik passend gemacht werden, die anscheinend nicht passt. Das Handy soll leistungsstark und klein sein und dem iPhone Konkurrenz machen – komme was wolle. Unternehmen sollten sich vor Strategie- und Marketingdirektiven hüten, wenn die Technik nicht stimmt, wie das Samsung-Desaster nun erneut eindringlich zeigt.

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24.01.2017, 06:00 Uhr

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