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Neue Autos in 3D

Design-Berufe sind ziemlich begehrt

Paraskevi Merzemecki will Technische Produktdesignerin werden: Im FLUGPLATZ-Interview erklärte die 23-Jährige, was sie später mal macht.

05.10.2010

FLUGPLATZ: Du machst eine Ausbildung zur Technischen Produktdesignerin. Was dürfen wir uns darunter vorstellen?

Ich mache meine Ausbildung an der Akademie der media GmbH in Stuttgart. Dies ist eine staatlich angezeigte Berufsfachschule, an der ich nach drei Jahren meine externe IHK-Prüfung ablegen kann. Der Ausbildungsberuf zur Technischen Produktdesignern ist sehr neu und kombiniert Design und Konstruktion. Nach Designvorgaben von Ingenieuren oder Konstrukteuren erstelle ich 3D-Datenmodelle, beispielsweise für die Automobilindustrie oder Maschinenbau. Wesentlich im Ausbildungsberuf ist das Erstellen von 3D-Datenmodellen, Animationen und Videos zur Visualisierung.

Wie lange dauert deine Ausbildung? Besuchst du nebenher noch eine Berufsschule?

Meine Ausbildung dauert drei Jahre. Sie ist so aufgeteilt, dass ich im Wechsel in meiner Berufsfachschule die theoretischen Kenntnisse erwerbe und in Praktikumsunternehmen meiner Wahl praktische Erfahrungen sammele. Insgesamt bin ich 18 Monate an der Berufsfachschule sowie 18 Monate in Praktikumsunternehmen.

Wie sieht ein klassischer Arbeitstag von dir aus?

Um 8 Uhr startet die Berufsfachschule. Bis zur Mittagspause um 12 Uhr habe ich fachtheoretischen Unterricht. Programmschulungen mit CAD finden ab 13 Uhr statt. Am Nachmittag findet viel Projektarbeit statt. Meine Klasse soll die Kenntnisse, die sie am Vormittag erworben hat, am Nachmittag praktisch umsetzen. Auch selbstständige Arbeitsweise ist in meiner praktischen Phase wichtig. In einem Unternehmen meiner Wahl lerne ich betriebliche Arbeitsprozesse kennen. Als Praktikantin arbeite ich dort sehr eng mit Konstrukteuren zusammen, deren Designvorgaben ich umsetze und von denen ich viel lernen kann.

Wie bist du auf die Idee gekommen diesen Beruf zu erlernen?

Ich wollte eigentlich schon immer einen technischen Beruf erlernen. Logisches Denken und ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen – darin bin ich gut. Dann habe ich erstmal im Internet recherchiert, welche Möglichkeiten ich habe, und bin dann auf diesen Ausbildungsberuf gestoßen. Ich mag die Kombination von Technik und Design.

Fragen: Ruth Juraschitz, 17

Design-Berufe sind ziemlich begehrt
Paraskevi Merzemecki an ihrem Arbeitsplatz: Eine Ausbildung an der Stuttgarter Media-Akademie kostet 14000 Euro, allerdings gibt es auch Betriebe, die solche Ausbildungsplätze anbieten. Und: Man kann BAföG dafür bekommen, das wie das Schüler-BAföG nicht zurückbezahlt werden muss. Anders sieht es beim Studium an derselben Privat-Akademie aus – ohne die Unterstützung der Eltern ist das nicht zu machen. Bild: media Akademie

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05.10.2010, 12:00 Uhr

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