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Frankfurt

Deutsche Bank macht doch noch Gewinn

29.04.2016
  • DPA

Frankfurt. Nach überraschend guten Zahlen in einem turbulenten Auftaktquartal tritt Deutsche-Bank-Chef John Cryan auf die Euphoriebremse. "Es ist noch unklar, ob wir am Ende einen kleinen Gewinn oder einen Verlust ausweisen", sagte der Brite in einer Analystenkonferenz mit Blick auf das Gesamtjahr. Der im Sommer als Sanierer angetretene Manager hatte 2016 zum Übergangsjahr erklärt. "Wir haben uns verdammt viel vorgenommen", betonte Cryan. Die Aufräumarbeiten bei den Altlasten hätten derzeit Priorität.

In den ersten drei Monaten konnte die Bank entgegen der Erwartungen den Absturz in die roten Zahlen vermeiden. Zwar brach der Überschuss im ersten Quartal zum Vorjahreszeitraum um mehr als die Hälfte (58 Prozent) auf 236 Mio. EUR ein. Allerdings hatten Analysten mit 300 Mio. EUR Verlust gerechnet.

Nach Angaben von Finanzvorstand Marcus Schenck erwartet das Institut wegen zahlreicher Altlasten auch im laufenden Jahr hohe Rechtskosten. Cryan bekräftigte seine Entschlossenheit, den Berg von Rechtsstreitigkeiten abzutragen. Im ersten Quartal legte die Bank aber zunächst deutlich weniger für mögliche juristische Niederlagen zurück als vor einem Jahr. Insgesamt hat die Bank derzeit 5,4 Mrd. EUR für Strafen reserviert.

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29.04.2016, 06:00 Uhr

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