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Berlin

Deutsche zu Weihnachten in Schenklaune

Das Weihnachtsgeschäft naht. "Der stationäre Handel erzielt knapp 19 Prozent, der Internethandel gut 25 Prozent seines Jahresumsatzes im November und Dezember", sagt der Präsident des Handelsverbands, Josef Sanktjohanser.

12.11.2015

Von DPA

Berlin Alle Jahre wieder wagen verschiedene Studien Prognosen. In diesem Jahr kommen alle zu dem Ergebnis, dass die Kunden beim Weihnachtsshopping wohl nicht sparen werden. Besonders tief stapelt der Wirtschaftsdienstleister Deloitte: Pro Haushalt planten die Deutschen, für die Pakete unterm Weihnachtsbaum 256 EUR springen zu lassen. Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young will wissen, dass jeder Einzelne 259 EUR ausgeben will. Noch mehr Konsumlust unterstellt der Handelsverband HDE den Deutschen: Ganze 460 EUR plane jeder Kunde im Schnitt.

Hinter diesen großen Abweichungen steckt eine Schwäche aller Weihnachtsprognosen: Kaum ein Kunde weiß im Voraus, wie viel er für Geschenke ausgeben will. Professor Oliver Gansser vom Ifes Institut für Empirie und Statistik in München hat die Studie für den HDE durchgeführt. Er erklärt sich die Gräben zwischen den Ergebnissen mit methodischen Unterschieden.

HDE-Präsident Sanktjohanser schätzt, dass der Einzelhandel im diesjährigen Weihnachtsgeschäft 2 Prozent mehr umsetzen wird als im vergangenen Jahr, der Online-Handel sogar 12 Prozent.

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Erstellt:
12. November 2015, 12:00 Uhr
Aktualisiert:
12. November 2015, 12:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 12. November 2015, 12:00 Uhr

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