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Deutscher Jagdverband für Katzensteuer
Foto: dpa
Tiere

Deutscher Jagdverband für Katzensteuer

Vorsitzender fordert, dass die Halter Verantwortung übernehmen.

24.01.2017
  • AFP

Berlin. Der Deutsche Jagdverband will eine Katzensteuer. Es gebe zweieinhalb Millionen besitzerlose, unterernährte Katzen. Deshalb müssten die Katzenbesitzer mehr Verantwortung übernehmen“, sagte Verbandspräsident Hartwig Fischer der „Bild“-Zeitung.

Als Schritt in die richtige Richtung bezeichnete Fischer das Paderborner Modell. Die Stadt Paderborn hatte 2008 die Kastrations- und Meldepflicht für alle Katzen verordnet. „Wenn das nicht hilft, ist die Politik gefordert, weitere Maßnahmen zu treffen, zu denen auch eine Katzensteuer gehören könnte.“

In Deutschland gibt es geschätzt 13 Millionen Katzen. Zwei Millionen von ihnen lebten auf der Straße, in Parks oder stillgelegten Industriegebäuden, schätzt der Deutsche Tierschutzbund. Er fordert seit längerem eine deutschlandweite Kastrationspflicht für Freigängerkatzen aus Privathaushalten.

Auch der Naturschutzbund setzt auf eine Kastrationspflicht. „Das ist der Weg, den wir empfehlen, den auch die Tierärzte empfehlen“, sagte sein Sprecher Heinz Kowalski. Eine der Hundesteuer vergleichbare Katzensteuer sei dagegen politisch und gesellschaftlich „überhaupt nicht durchsetzbar“. dpa

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24.01.2017, 06:00 Uhr

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