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Deutscher vor
US-Gericht
Angeklagt: Jan Rouven. Foto: dpa
Magier

Deutscher vor US-Gericht

Jan Rouven ist in Las Vegas ein Star. Jetzt droht ihm eine Haftstrafe.

16.11.2016
  • DPA

Las Vegas. Mehrmals war das Verfahren verschoben worden, jetzt hat der Prozess gegen den deutschen Magier Jan Rouven in Las Vegas wegen des Besitzes von Kinderpornographie begonnen. Im Falle eines Schuldspruchs in allen Punkten drohen dem Magier mindestens 15 Jahre Haft.

Rouven, der mit seiner Show „The New Illusions“ in Vegas Erfolge feierte, wird vorgeworfen, Kinderpornos empfangen, besessen, verbreitet und beworben zu haben. Laut Anklage entdeckten FBI-Ermittler auf Laptops, Festplatten und anderen Geräten in Rouvens Villa rund 3500 Videos und Fotos, die unter anderem Sex mit Kindern zeigen. Das Material sei auf neun Geräten gefunden worden, schilderte die Anklage zum Auftakt.

Der 39-jährige Illusionist aus Kerpen (Nordrhein-Westfalen) war im März festgenommen worden. Bei der Anklageerhebung im April plädierte er auf „nicht schuldig“. Seither sitzt er in U-Haft. Vor Prozessbeginn hatte sein Anwalt gesagt, es sei nicht abzustreiten, dass Dateien in Rouvens Haus gefunden wurden.

Sein Mandant sei aber unschuldig, die Verantwortung für die Dateien trügen andere. In der großen Villa in Las Vegas, die Rouven mit Ehemann und Manager Frank Alfter bewohnte, seien viele Besucher ein- und ausgegangen.

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16.11.2016, 06:00 Uhr

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