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Bildung

Deutschland stagniert im Pisa-Test

Stabil im oberen Drittel, aber keine Verbesserung in Sicht.

07.12.2016
  • KNA

Berlin. Die 15-Jährigen in Deutschland haben bei der Schulvergleichsstudie „Pisa“ mit Rang 10 der 35 OECD-Staaten ihre überdurchschnittliche Position gehalten. Eine Tendenz zu weiteren Verbesserungen ist aber nicht in Sicht. Das ist das Ergebnis der Studie der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD), die gestern vorgestellt wurde. Der Pisa-Schock von 2001 sei überwunden, jedoch gebe es seit 2006 kaum Fortschritte. Aus Sicht der OECD droht damit der Anschluss an Spitzenreiter wie Estland, Japan oder Kanada verloren zu gehen.

„Es gibt eine Stabilisierung auf hohem Niveau, auf die man durchaus stolz sein kann“, sagte KMK-Präsidentin Claudia Bogedan (SPD). Sie bedauerte, dass die Geschlechterunterschiede hoch blieben und Mädchen bei Mathematik und Naturwissenschaften schlechter abschnitten als Jungen. Auch seien deutsche Schüler bei der Nutzung digitaler Medien deutlich schlechter. Die Pisa-Studie wird seit 2000 von der OECD durchgeführt, um die Leistungen 15-Jähriger im Lesen, Mathematik und Naturwissenschaften zu ermitteln. An der jüngsten Testrunde nahmen 6500 Schüler in Deutschland teil. kna

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07.12.2016, 06:00 Uhr

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