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Der Reiseleiter des Herrn

Diakon Klaus Konrad feierte sein silbernes Weihejubiläum

Die Banner mit den Zeichen der Katholischen Arbeitnehmer Bewegung (KAB) und der Kolpingfamilie zogen vor den Dekan Markus Ziegler, den Pfarrern Dr. Morein, Werner, Gekle und Stredulla, den Diakonen Gemeinder und Konrad in die Liebfrauenkirche ein. Bezirkskantor KMD Karl Echle ließ die Register der Orgel und seine Ehefrau Claudia Echle die Stimmen des Stiftschores erklingen, um in der Gemeinde ein großes Ereignis zu feiern: Das silberne Weihejubiläum von Diakon Klaus Konrad.

09.11.2015
  • Hans-Michael Greiss

Horb. Auf den Tag genau vor 25 Jahren hatte Klaus Konrad das Sakrament der Diakonweihe empfangen und passend zu seinem Dienstverständnis fand er den Evangeliumstext des Sonntags, der die Werke der Barmherzigkeit preist, die Hungernden zu speisen und die Herbergslosen zu beherbergen.

Dekan Markus Ziegler bat Konrad, in der ersten Bankreihe Platz zu nehmen, um ihn direkt anzusprechen. Das Leben des Tagesheiligen und Diözesanpatrons Martin von Tours betrachtend, stellte Ziegler fest, es gebe Momente, in denen Entscheidendes geschehe, wie bei der Mantelteilung. Klaus Konrad habe sicher einige dieser Momente erlebt, bei seiner Hochzeit oder der Geburt der Kinder, doch die Diakonweihe habe ihn in den diakonischen Dienst gestellt, die „Imitatio Christi“, zu handeln – um des Nächsten Willen. Wie im Leben St. Martins habe er auch etwas von der Unermüdlichkeit entdeckt, die Konrads Leben präge.

Bis ganz zum Schluss der Messe hatte sich Pfarrer Dr. Morein die Würdigung aufgehoben. Horb könne gar nicht mehr ohne Klaus Konrad gedacht werden, an dem kein Leben in der Stadt vorbeigehe. Tief im Gemeindeleben verwurzelt verfüge er über einen Bekanntheitsgrad, der ihn zum bevorzugten Ansprechpartner in allen Seelsorgefragen mache. In der Praxis bereits seit acht Jahren bewährt, habe dem nun auch Bischof Gebhard Fürst Rechnung getragen und Diakon Konrad offiziell zum ersten pastoralen Ansprechpartner für den Bereich der Kernstadt und Rexingen ernannt. Unter dem Beifall der Besucher überreichte Dr. Morein die Ernennungsurkunde.

Der Saal des Steinhauses fasste kaum die Gratulanten, die ihre Verbundenheit mit Klaus Konrad ausdrücken wollten. Dr. Claudia Hofrichter, geistliche Leiterin des Kolping Diözesanverbandes, bezeichnete Konrad als Zündholz, der im Bezirk das Feuer entfache. Seine perfekt ausgearbeiteten Vorbereitungen bei Wallfahrten, Bezirkstagen oder Reisen empfänden die Teilnehmer als Anspruch, der „fürchterlich stresst aber toll ist“.

Verena Gekle hielt Konrads Jubiläum für die „Silberhochzeit im Diakonat“, denn er erlebe und gestalte Kirchengeschichte. Franz Xaver Lutz hielt sich an den Wunsch Konrads, auf ein Geschenk zu verzichten und spendete für das Herzensanliegen seines Präses, die Ukrainehilfe.

Engelbert Kronenbitter blickte auf die ersten Stunden der Arbeit Konrads zurück, den er seitdem als seinen Freund begleitet und machte sich Sorgen, ob das, was Konrad täglich sich abverlange, auf Dauer noch gut gehen könne. Stiftungsdirektor Peter Silberzahn hielt Konrad für unersetzlich, der neben den großen Aufgaben der Seelsorge auch die kleinen Dinge im Auge behalte, wie die Ukrainepartnerschaft oder die Apfelaktionen, Auch er pries den „Super Reiseleiter“, der seinen Urlaub für diese Gemeinschaftsunternehmen einsetze, und einen Glücksfall für Horb, die Spitalstiftung und die Menschen darstelle.

Pfarrer Dr. Elmar Maria Morein hob die Bedeutung des geweihten Hirten für die Gemeinde in den liturgischen Aufgaben hervor. Mit einem Geschenkgutschein für eine Stocherkahnfahrt würdigte er die Familie, die für die Gemeindearbeit des Vaters so viel Rücksicht nehmen musste, und überreichte Konrads Ehefrau Mechthild und den Kindern Elisabeth, Johannes, Andreas und Franziska einen Blumengruß.

Diakon Klaus Konrad dankte für alle guten Wünsche mit seiner festen Absichtserklärung, weiter Gutes tun und Hand anlegen zu wollen, da er sich in den Gemeinden Horbs sehr wohlfühle.

Diakon Klaus Konrad feierte sein silbernes Weihejubiläum
Der Saal im Horber Steinhaus platze fast vor Gratulanten, darunter der evangelische Pfarrer Michael Keller (links oben). Konrads Familie (links unten mit Pfarrer Elmar Maria Morein) bekam einen Blumengruß. Musikalische untermalte der Rexinger Kirchenchor (rechts unten) das Programm. Bilder: Kuball

Diakon Klaus Konrad feierte sein silbernes Weihejubiläum

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09.11.2015, 12:00 Uhr

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