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Transparenz gefragt

Die Abgeordneten zum Thema Uni-Mensa

Daniel Lede Abal (Grüne) hält den Parkplatz am Alten Botanischen Garten für einen Mensa-Neubau ungeeignet. Rita Haller-Haid (SPD) plädiert für eine unvoreingenommene Prüfung.

07.07.2015
  • jol

Tübingen. In einem sind sich die Tübinger Landtagsabgeordneten, die beide der grün-roten Regierungskoalition angehören, einig: Es muss bald eine Lösung gefunden werden, denn die vielfach beschriebenen Probleme der Mensa sind unübersehbar. Das nach seinem Architekten oft auch Baumgarten-Mensa genannte Gebäude soll nach derzeitiger Beschlusslage auf jeden Fall saniert werden. Die Frage ist aber, ob es auch danach wieder als Mensa genutzt werden soll.

Die Abgeordneten zum Thema Uni-Mensa
D. Lede Abal

„Ich habe große Sympathien für eine Weiternutzung als Mensa“, sagt Daniel Lede Abal. Ausschlaggebend sollen freilich die Ergebnisse der Machbarkeitsstudie sein. Dabei handelt es sich um ein in Auftrag gegebenes Gutachten, das auf langfristiger Basis auslotet, ob eine solche Sanierung als wirtschaftlich empfohlen werden kann. Nach Lede Abals Informationen soll diese Studie bis spätestens Ende dieses Monats im baden-württembergischen Finanz- und Wirtschaftsministerium vorliegen. Danach müssen die notwendigen Schlüsse gezogen werden.

„Ich bin nicht grundsätzlich gegen einen Neubau“, sagt der Grünen-Politiker. „Aber am Botanischen Garten kann ich ihn mir nicht vorstellen.“ Das Studierendenwerk habe ein berechtigtes Interesse an einer baldigen Lösung, aber vor der Bekanntgabe der Wirtschaftlichkeitsstudie sollte nichts entschieden werden.

Die Abgeordneten zum Thema Uni-Mensa
R. Haller-Haid

„Offen abwägen“, rät Rita Haller-Haid, sie hält den Vorschlag der Uni einer Überlegung wert. „Einst war an dieser Stelle das Palmenhaus“, sagt die SPD-Abgeordnete und bekennt, dass ein Mensa-Neubau am Botanischen Garten „einen gewissen Charme“ habe. Man könnte mit viel Glas bauen, meint sie, und es wäre denkbar, dort abends ein Café zu betreiben. „Das wäre auch was für die Tübinger.“

Zur offenen Prüfung gehört für Haller-Haid, alle Argumente und alle Berechnungen auszubreiten. „Noch habe ich keinen Kostenvergleich gesehen.“ Wichtig vor allem sei: „Transparenz herstellen und nicht in Hinterzimmern entscheiden.“

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07.07.2015, 12:00 Uhr

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