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Respekt und eine Portion Wut

Die Bayern drängen gegen Arsenal auf Revanche für die Hinspielpleite

Nach dem unnötigen 0:2 in London und der unerwarteten Nullnummer in Frankfurt geht es für die Münchner darum, schnellstmöglich wieder den Rhythmus des überzeugenden Saisonauftakts zu finden.

04.11.2015
  • SID

München Jetzt bloß keine Schwächephase! Nach der Niederlage im Hinspiel gegen den FC Arsenal und der enttäuschenden Nullnummer bei Eintracht Frankfurt drängt Bayern München auf dem Weg zum eingeplanten Gruppensieg in der Königsklasse zurück in die Erfolgsspur. "Das ist ein wichtiges Spiel. Wir sollten und müssen gewinnen, sonst kommen wir irgendwann unter Druck", so betonte Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge vor dem zweiten Duell mit den Weltmeistern Per Mertesacker und Mesut Özil heute Abend (20.45 Uhr/ZDF und Sky).

Noch führen die Bayern die Gruppe F mit zwei Siegen punktgleich vor Olympiakos Piräus und dem englischen Pokalsieger mit je drei Zählern an. Sollte das Starensemble von Trainer Pep Guardiola aber erneut keine Lösungen gegen das "nach italienischem Catenaccio-Vorbild ausgerichtete Bollwerk", wie es Rummenigge nannte, der Kanoniere finden, droht Platz eins in Gefahr zu geraten. "Wir haben leider das Hinspiel unglücklich 0:2 verloren. Es gilt jetzt ganz einfach, dieses Ergebnis von London hier in München zu korrigieren", sagte Rummenigge dem klubeigenen TV-Kanal: "Unser Ziel hat sich nicht geändert: Tabellenerster zu werden."

Doch Arsenal ist stark in Form: In der Premier League hat sich die Mannschaft von Teammanager Arsene Wenger punktgleich mit Tabellenführer Manchester City auf Platz zwei vorgespielt. Bei den jüngsten Auftritten in München - 2:0 in der Saison 2014/15 und 1:1 im Jahr davor - haben die Londoner überzeugt, obwohl sie jeweils im Achtelfinale ausschieden. Eben deshalb hat Bayern-Kapitän Philipp Lahm "nur positive Erinnerungen".

Doch es könnte sich ändern. Er erwarte die Gunners "wie in London oder wie Frankfurt es praktiziert hat: sehr defensiv eingestellt", sagte Rummenigge. Der Vorstandschef ermahnte Guardiola und die Spieler, nicht über ultradefensive Gegner zu "lamentieren. Wir sollten uns damit abfinden". Trotz der jüngsten Enttäuschungen ist Rummenigge "optimistisch, dass wir das packen können". Zumal der FC Bayern alle seine sieben Heimspiele in der Königsklasse seit dem 0:4-Debakel gegen Real Madrid im Halbfinale der Spielzeit 2013/14 mit stolzen 27 Toren gewonnen hat.

Um die erwartete "englische Mauer" zu sprengen, müsse "unser Pass- und Positionsspiel stimmen", sagte Lahm. Das wird umso wichtiger, weil der FC Bayern fast jeden Gegner - auch die eigentlich offensiv eingestellten Gunners - zu einer vorsichtigen Spielweise zwinge, wie Trainer Guardiola ausführte. Arsenal wolle ja angreifen, betonte der Katalane, "aber wenn wir unser Spiel spielen, werden sie es über Konter und lange Bälle versuchen".

Der erfahrene Abwehrrecke Mertesacker erwartet "wütende" Bayern. "Wir waren die erste Mannschaft, die sie wirklich herausgefordert und geschlagen hat", sagte der frühere Nationalspieler, "sie werden beweisen wollen, dass sie besser sind als wir."

Die Bayern drängen gegen Arsenal auf Revanche für die Hinspielpleite
Philipp Lahm fordert perfektes Pass- und Positionsspiel. Foto: Nordphoto

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04.11.2015, 12:00 Uhr

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