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Schwerarbeit fürs U & D – heute Festival-Start

Die Bühne steht, die Bands können kommen

Gute Stimmung gestern Abend auf dem U & D-Gelände: Sonne, Schweiß und jeder weiß, wie‘s aussieht, was er zu tun hat.

27.07.2012
  • Ernst Bauer

Mössingen. Freudestrahlend umkurvt Stefanie Dürr die Bühne, die gegen 16.30 Uhr angerollt ist, „schwierig einzudeichseln“, aber ein ganz neues Teil, „funktioniert fast vollautomatisch“, entfaltet sich jetzt gerade zu voller Größe. Die schwer arbeitenden Jungs, die das schwarze Trum in Form bringen, haben dennoch alle Hände voll zu tun. Ebenso die Technikleute am Mischerturm. Der steht auch schon, mitten auf der Hegwiese. Aber nun müssen sie erstmal den Unterbau fürs Mischpult auf eine Palette nageln.

„‘s läuft! Voll gut. Wir sind sehr zufrieden“, strahlt Stefanie Dürr, die mit Silvan Schüssler, 20, und Marcel Valin, 18, das 29. U & D managt. Die Drei sind das Veranstalterteam. „Wir sind die Hauptverantwortlichen.“ Alle vom Verein Monokultur, der in bewährter Kooperation mit der Jugendpflege Mössingen rockt. „Ich bin noch die einzige Alte“, lacht Dürr. Ich bin 28 und nach mir kommt lang nix!“ Die anderen sind zwischen 17 und 21.

Zehn Leute sind im Organisationsteam. „Der eine macht die Platzorganisation, der andere Backstage, die Bühne, die Bands, die Homepage – seit Juni treffen wir uns wöchentlich und sprechen uns ab.“ Was ist mit den Bands? „Toi-toi-toi – es hat bisher noch niemand abgesagt. Alle kommet!“, verkündet Stefanie Dürr. Und kann es selber kaum glauben, wie reibungslos bisher alles funktioniert, wie viele junge Helfer/innen vor allem wieder mit anpacken, ehrenamtlich, umsonst und draußen, bei dieser Hitze: 25 bis 30, schätzt sie, sind auf dem Gelände, „richtig, richtig viele – ganz toll!“

Die Verpflegungsstände am Rande stehen auch schon: Döner, Langos, Burger, Crêpes, der Inder – das übliche internationale Festival-Food-Programm. Erstmals ist „trink:bar“ dabei, das Anti-Alkprojekt der Jugendpflege, Thomas Häußler und sein Team mixen alkoholfreie Cocktails. „Das ist auch die einzige Sache, die wir erlauben“, sagt Dürr. Denn das U & D finanziert sich aus dem eigenen Getränkeverkauf. dafür fließt der „trink:bar“-Erlös nun in den großen Topf.

Es gibt überhaupt viele Partner, Kooperationen. Das bunte Zirkuszelt etwa hat man vom „Mokka e.V.“ in Rottenburg günstig gekriegt. Mobile Kinder-Kultur-Arbeit. Darunter gibt es an beiden Tagen bis nachts um zwei erstmals „Spielzeitverlängerung“, unplugged – die hat man vom OB persönlich gekriegt.

Die Bühne steht, die Bands können kommen
„With a little help from my Friends“: Beim U&D-Aufbau packten gestern 25 bis 30 Leute mit an.Bild: Franke

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27.07.2012, 12:00 Uhr

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