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Ausgeträumt

Die Geschichte eines 56-Jährigen, der mit dem Leben abgeschlossen hat

Walther Maier* findet keine Ruhe mehr. Seit Wochen enden seine Nächte spätestens um vier Uhr. Der Zimmernachbar, ein psychisch kranker Mann, brüllt ihn regelmäßig vor Sonnenaufgang mit wirren Tiraden aus der Traumwelt in die Realität zurück. Maiers Realität misst in diesen Momenten neun Quadratmeter.

17.06.2014

Seit nunmehr dreizehn Jahren lebt er in dem kleinen Zimmer des Tübinger Männerwohnheims. Ein grauer, heruntergekommener Betonklotz in der Südstadt, der Männern in schwierigen Lebenssituationen Unterschlupf bietet. Langzeitarbeitslose. Schuldner. Drogenjunkies. Es ist eine bunte Ansammlung vorläufig oder endgültig gescheiterter Existenzen. Es ist Tübingens Nachtasyl.Unfreiwillig wach, hört Maier N...

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