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Tierversuche

Die Larmoyanz

Das Kuratorium des Tübinger Max-Planck-Instituts verteidigte die Forscher (4. Oktober).

07.10.2014

Zur Erinnerung: Wir haben in dem fraglichen Fernsehbeitrag Zustände gesehen, die, setzt man menschliche Maßstäbe an, nur als „Folter“ zu bezeichnen sind. Ein Blick zwischen die Zeilen Ihres Artikels über offenbart einige offene Fragen: Die Einlassung dass die Forschungen „eines Tages“ vielleicht praktisch verwertbar sein könnten, macht deutlich, dass zum heutigen Zeitpunkt keiner der Beteiligten auch nur die geringste Ahnung davon hat, ob die Ergebnisse jemals einen Anwendungswert erhalten könnten. Im Umkehrschluss heißt das, dass es letztlich lediglich um Veröffentlichungen und um wissenschaftliche Reputation geht. Die Affen leiden also einzig und allein für die Karriereambitionen und die Eitelkeit der beteiligten Wissenschaftler.

Das Kuratorium prüft die Einhaltung seiner selbst erstellten Kriterien bei einem „Rundgang“. Welche Erkenntnisse soll denn ein Rundgang bringen, bei dem logischerweise nur das gezeigt werden wird, was auch gesehen werden darf. Offensichtlich besteht hier kein Interesse an Aufklärung.

Persönliche Diffamierungen oder gar Bedrohungen Einzelner lehnen wir ab. Doch die Larmoyanz, mit der dieses Kuratorium auf die berechtigte und notwendige öffentliche Kritik reagiert, empfinden wir als abstoßend. Es ist leicht durchschaubar, wie hier mit Phrasen und billigen Tricks Aufklärung und Diskussionen behindert werden soll und das finden wir infam. Letztlich geht es um die Frage, ob es ethisch vertretbar ist, für diese Art der Wissenschaft Tiere zu quälen. Wir haben darauf eine klare Antwort: Nein!

Svenja und Dr. Axel Schubert, Walddorfhäslach

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07.10.2014, 12:00 Uhr

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