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Die Rotkäppchen-Verschwörung

Aberwitzige, auf jugendlichen Zeitgeist getrimmte Trickfilm-Variation des Grimmschen Märchens.

Aberwitzige, auf jugendlichen Zeitgeist getrimmte Trickfilm-Variation des Grimmschen Märchens.

HOODWINKED
USA

Regie: Cory Edwards, Todd Edwards, Tony Leech
Mit: Sarah Kuttner, Hans-Werner Olm, Axel Prahl, Max Raabe, Smudo (deutsche Stimmen)

- ab 0 Jahren

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24.11.2015
  • ST

Noch hat sich New Orleans vom Hurrikan Katrina nicht erholt, da naht in „Déjà vu – Wettlauf gegen die Zeit“ schon die nächste Katastrophe. Ein Fährboot mit vielen hundert Passagieren an Bord wird von einem unbekannten Terroristen in die Luft gesprengt.

Die Ermittlungsarbeit scheint zunächst ein Kinderspiel, denn durch die kreative Verknüpfung von Spionagesatelliten und Überwachungskameras kann die Polizei die Vergangenheit lückenlos rekonstruieren – wegen der gigantischen Rechenleistung allerdings mit einem Verzug von vier Tagen. Schnell findet Antiterror-Agent Doug Carlin (Denzel Washington) heraus, dass eines der angeschwemmten Todesopfer in Kontakt mit dem Täter gestanden haben muss.

Während Carlin also das Alltagsleben dieser jungen Frau (Paula Patton) im Vorfeld des Anschlags auf dem Monitor betrachtet, wird er das Gefühl nicht los, das alles schon einmal gesehen zu haben. Mehr noch, spürt er angesichts der Dame ein merkwürdiges Rühren in der Herzgegend. Die Schlauen unter den Zuschauern werden nun schon ahnen, dass der Hase in Richtung Wurmloch läuft. Allerdings tut er das in der Folge so berechenbar und ohne jeden artgerechten Haken, dass man sich als Verfolger unangenehm unterfordert fühlt.

Umso ärgerlicher ist dieser plumpe und komplett unlogische Zeitmaschinen-Plot, als dass Regisseur Tony Scott („Staatsfeind Nummer 1“) aus der irritierenden Gemengelage von Vergangenheit und Gegenwart zunächst ein dichtes Thriller-Gewebe mit reizvoll gespenstischer Stimmung konstruiert. In diesem Universum macht auch der in Nachbarschaft zu den cool sehnsüchtigen Film-Noir-Helden operierende Denzel Washington eine gute Figur. Als Protagonist eines von Jerry Bruckheimer produzierten Actionfilms mit den entsprechenden Knalleffekten, Verfolgungsjagden und Feuerbällen ist er anschließend aber entschieden fehl am Platz.

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24.11.2015, 12:00 Uhr | geändert: 07.08.2009, 12:00 Uhr

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20.01.2007

12:00 Uhr

Viola schrieb:

der fil ist ganz gut gemacht. als ich die vorschau gesehen hab wollte ich gleich rein gehen. ich fande ihn super.



10.01.2007

12:00 Uhr

Zigeiner! schrieb:

Nicht schlecht gemacht! Zwar sind manche Figuren etwas komisch, aber im ganzen ist es ne geile Idee und ne geile Story+ Aufbau!



06.01.2007

12:00 Uhr

sammy schrieb:

ich hab ein paar fehltritte enddeckt:
1.voll die baby-scheiße
2.keine schönen figuren
3.bähhhhhhhhhhhhhhhh!!!



04.01.2007

12:00 Uhr

viola schrieb:

der film ist einfach nur gut.



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