Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. OK Weitere Informationen
Tätärätää im Waldhorn-Kino

Die Schauspielerin Natalia Wörner stellte in Rottenburg ihren neuen Film vor

Die deutsche Top-Schauspielerin Natalia Wörner kam am Samstag ins Rottenburger Waldhorn-Kino um ihren neuen Film vorzustellen: „Tätärätää – Die Kirche bleibt im Dorf 2“. Die gebürtige Stuttgarterin beantwortete nach dem Film die Fragen der Zuschauer.

29.06.2015
  • Werner Bauknecht

„Die Kirche bleibt im Dorf 2“ heißt der neue Film der Regisseurin Ulrike Grote. Wie in Teil 1 spielt auch hier Natalia Wörner, die Schwäbin aus Stuttgart, die in Berlin lebt, die Hauptrolle. Die luftige Sommerkomödie, die ihre Komik hauptsächlich aus dem Streit der Einwohner zweier schwäbischer Dörfer zieht, begeisterte die Rottenburger Zuschauer im mit 120 Besuchern ausverkauften Waldhorn. Den letzten Teil des Films schaute Wörner zusammen mit dem Publikum an. „Es macht Spaß, den eigenen Film vor ausverkauftem Haus mit lachenden Zuschauern anzusehen“, sagte sie.

Danach stellte sich Wörner in ihrem weißen Kostüm vor die Bühne und wartete auf Zuschauerfragen. Zuvor hatte Zakar Istepanian, der anstelle der angekündigten Regisseurin Grote die 47-jährige Schauspielerin begleitete, die Zuschauer gefragt, ob ihnen der Film gefallen habe. Laute Zustimmung brandete auf. „Würden Sie ihn weiterempfehlen?“ Abermals lauter Jubel. Istepanian, Marketingzuständiger des Camino Filmverleihs (Verleihfirma des Films), dürfte das gefreut haben. Er gab das Mikro an Wörner weiter.

Grottenfalsche Töne können schwierig sein

Gedreht wurde der Film hauptsächlich in Emmendingen und teilweise in Hamburg, erzählte Wörner. Denn bei den Fischköpfen in Hamburg, so will es das Script, ist ein Wettbewerb für Musikkapellen ausgeschrieben worden, für den sich die Rockband aus Unterrieslingen und die Blaskapelle aus dem benachbarten Oberrieslingen mit allen erwartbaren Anlaufschwierigkeiten zusammentun. Ein erster Frager wollte wissen, wie oft Wörner eine Szene proben musste, in der sie singt – und zwar grottenfalsch. „Lange“, sagte die Schauspielerin lachend, „aber ich durfte ja auch nicht richtig gut singen, außerdem kann ich das auch gar nicht.“

Alle Film-Schwaben sind echte Schwaben

Sie erzählte, dass sie sich bereits eine Woche vor Drehbeginn mit dem Team getroffen habe, um zu proben. „Das ist total ungewöhnlich, fast wie im Theater. Aber Komödien sind schwierig, und man hat während des Drehs keine Zeit, noch viel zu probieren.“ Alle Schwaben im Film seien auch im richtigen Leben Schwaben – aber alle aus unterschiedlichen Sprachräumen. „Da mussten wir uns auf ein einheitliches Schwäbisch einigen, das war gar nicht so einfach.“

Eine Frau fragte, ob die Mundart-Komödie nicht untertitelt werden könne. „Ich bin zwar von hier, aber mein Mann nicht, und der möchte den Film auch sehen und verstehen.“ Wörner meinte, so weit weg von der Hochsprache sei das Schwäbische nun auch wieder nicht. Immerhin habe Teil 1 von „Die Kirche bleibt im Dorf“ im Fernsehen die enorm hohe Quote von über fünf Millionen Zuschauen gehabt.

Theater würde Wörner, wie sie sagte, zwar gerne spielen, und es gebe auch konkrete Anfragen. Doch dann sei sie drei Monate jeden Abend weg, und das wolle sie ihrem kleinen Sohn nicht antun. Eine Lieblingsszene, erklärte sie auf Nachfrage im Waldhorn, habe sie in dem neuen Film nicht, jedenfalls keine konkrete.

Und wie lebt es sich so für eine Schwäbin in Berlin? Als Antwort auf diese Frage erzählte Natalia Wörner die Geschichte von einer nächtlichen Taxifahrt in ihr Berliner Zuhause. Als sie ausstieg, verabschiedete sie der Fahrer mit den Worten „Guats Nächtle.“

Die Schauspielerin Natalia Wörner stellte in Rottenburg ihren neuen Film vor
Sie müsse auch an ihrem Wohnort Berlin nicht aufs Schwäbische verzichten, verriet die gebürtige Stuttgarterin Natalia Wörner am Samstag im Waldhorn im Gespräch mit dem Publikum. „Tätärätää – Die Kirche bleibt im Dorf 2“ heißt ihrer neuer Film mit viel mundartlichem Flair. Bild: Franke

Sie möchten diesen Artikel weiter nutzen? Dann beachten Sie bitte unsere Hinweise zur Lizenzierung von Artikeln.

29.06.2015, 12:00 Uhr

Sie müssen angemeldet sein, um einen Leserbeitrag zu erstellen.
Anmelden
Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar zu verfassen.
Anmelden
 

 

 
Video-News: Aus Land und Welt
Heute meistgelesenNeueste Artikel
Wirtschaft im Profil
Bildergalerien
Videos
Single des Tages
date-click
Video-News: Fußball