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Kreis Freudenstadt/Seebach

Die Ski- und Ausflugshütte „Grenzstüble“ am Ruhestein ist abgebrannt

Das als Ausflugslokal und Skihütte beliebte „Grenzstüble“ beim Naturschutzzentrum und Skihang Ruhestein an der Schwarzwaldhochstraße ist abgebrannt.

01.12.2016
  • ria/Bilder: Feuerwehr

Der Sachschaden kann bisher nur grob beziffert werden, er wird aber wohl bei mehreren 100000 Euro liegen. Kurz nach 21 Uhr am Dienstagabend wurde die Feuerwehr aus Baiersbronn zum Brandeinsatz im „Grenzstüble“ alarmiert. Die Polizei meldete, dass das Ausflugslokal in Vollbrand steht. Beim Eintreffen der ersten Feuerwehren schlugen die Flammen meterhoch aus dem Gebäude und der starke Wind verursachte einen extremen Funkenflug in Richtung des angrenzenden Naturschutzzentrums. Umgehend wurde mit der Brandbekämpfung begonnen und parallel eine Riegelstellung zum Schutz des Nachbar-Gebäudes errichtet. Im weiteren Einsatzverlauf wurden die Feuerwehren aus Mitteltal und ein Tanklöschfahrzeug der Feuerwehr Freudenstadt hinzu alarmiert. Die Erstversorgung mit Löschwasser erfolgte über einen 40 Kubikwasserspeicher bei der Ruhesteinschanze. In der Folge wurde ein Pendelverkehr mit den Löschfahrzeugen vom Hotel „Schliffkopf“ zum Ruhestein eingerichtet. Gegen 22.30 Uhr wurden drei weitere Tanklöschfahrzeuge aus Ottenhöfen und Seebach im benachbarten Landkreis Offenburg zum Einsatz hinzugezogen. Mit vereinten Kräften konnte das Feuer dann gegen 24 Uhr unter Kontrolle gebracht werden. Trotz des schnellen und massiven Einsatzes von rund 100 Feuerwehrleuten und 14 Fahrzeugen konnte die komplette Zerstörung des Ausflugslokals nicht verhindert werden. Die Einsatzleitung lag bei Kommandant Martin Frey aus Baiersbronn. Manschen wurden glücklicherweise nicht verletzt. Zur Absicherung der Einsatzkräfte waren auch der Rettungsdienst und der DRK-Ortsverein Baiersbronn vor Ort. Die Nachlösch- und Aufräumarbeiten dauerten noch bis in die Morgenstunden an. Für die Dauer des Löscheinsatzes musste die L401 zwischen B500 und Obertal gesperrt werden. „Der Sachschaden dürfte in die Hunderttausende gehen“, informierte Patrick Bergmann, Pressesprecher des Polizeipräsidiums Offenburg, gestern auf Nachfrage der SÜDWEST PRESSE. Die Brandursache ist weiter unklar, die Beamten des Polizeireviers Achern/Oberkirch haben die Ermittlungen aufgenommen. Der Notruf am Dienstagabend ging beim Polizeipräsidium Tuttlingen ein und wurde von dort an die Feuerwehr weitergeleitet. Das „Grenzstüble“ liegt im „Grenzgebiet“ zwischen dem Landkreis Freudenstadt und dem Ortenaukreis auf Gemarkung Seebach und somit im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Offenburg.

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01.12.2016, 01:00 Uhr

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