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Die Stadt gibt die Eisfläche auf dem Tübinger Anlagensee nicht frei
Lebensgefahr hin oder her: Der gefrorene Anlagensee lockt zum Betreten. Bild: Metz
Auf eigene Gefahr: Eisfläche nicht freigegeben

Die Stadt gibt die Eisfläche auf dem Tübinger Anlagensee nicht frei

Hockey spielen, Schlittschuh laufen oder einfach nur auf der Eisfläche spazieren gehen: Nichts davon ist auf dem Anlagensee (und auf dem Hirschauer Baggersee) erlaubt.

23.01.2017
  • slo

„Die Stadt gibt die Eisfläche nicht frei – nie“, sagt Ordnungsamts-Chef Rainer Kaltenmark. Und selbst wenn sie wollte, dürfe sie das nicht, weil das Wassergesetz das Betreten einer derartigen Eisfläche nicht zulasse. Außerdem wolle die Stadt nicht in der Haftungspflicht sein, wenn jemand einbricht.

Das war am frühen Montagnachmittag der Fall, wie Kaltenmark dem TAGBLATT berichtete. Beim Entenhaus auf dem Anlagensee sei jemand eingebrochen. „Die Eisfläche ist unterschiedlich dick“, sagte er. Am Freitag sei sie am Ufer etwa zehn, in der Seemitte etwa acht Zentimeter dick gewesen. „Aber es sollten schon 12 bis 15 Zentimeter sein.“ Möglicherweise sei das inzwischen der Fall – aber eben nicht auf der gesamten Fläche.

Kaltenmark hat mit seinen Mitarbeitern auch schon überlegt, ob sie einen Hartplatz von der Feuerwehr fluten lassen könnten. Aber: „Es gibt keine geeignete Fläche. Und wir haben das Problem der Verkehrssicherungspflicht.“ Das heißt: Gibt die Stadt einen gefluteten Platz zum Eislaufen frei, haftet sie auch für mögliche Unfälle. Im Moment sieht Kaltenmark jedoch keinen Grund, die Leute vom Anlagensee zu holen. „Aber wenn es anfängt zu tauen, machen wir das.“

Umfrage

Eis auf dem Anlagensee

Selten kommt es vor, dass der Tübinger Anlagensee von einer dicken Eisschicht bedeckt ist. Sollte die Stadt Tübingen die Eisfläche zum Betreten freigeben?
53%
53%
Ja, wenn das Eis wirklich dick genug ist, sollte die Stadt diesen seltenen Winterspaß nicht mit Verboten verhindern.
20%
20%
Nein, die Gefahr ist zu groß, dass doch jemand einbricht. Dann haftet die Stadt, und dieses Risiko darf sie nicht eingehen.
27%
27%
Egal. Solange das Verbot, die Eisfläche zu betreten, nicht kontrolliert wird, machen die Leute sowieso was sie wollen.
500 abgegebene Stimmen

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23.01.2017, 18:00 Uhr

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