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Die Trasse der S-Bahn liegt im Zeitplan
Der Kreuzungsbereich rund um Wolframstraße/Baustraße wird neu gestaltet. Foto: PSU
Stuttgart  21

Die Trasse der S-Bahn liegt im Zeitplan

Die Tunnelstrecke wird deutlich vor dem Tiefbahnhof fertig. Das lässt Zeit zum Erproben der Leittechnik.

21.03.2018
  • Daniel Grupp

Stuttgart. Mit dem Bau von Stuttgart 21 bekommt die Stuttgarter S-Bahn eine neue Trasse für die Zufahrt aus Richtung Norden. Weil die Arbeiten an zwei Abschnitten dieser Trasse jetzt weitergehen, muss auch die Führung des Straßenverkehrs an der Wolframstraße, die Querverbindung zwischen B 14 und B 27, geändert werden.

Zusammen mit der neuen Trasse wird bei Kreuzung Rosenstein-/ Mittnachtstraße eine S-Bahnhaltestelle gebaut, die alle S-Bahnen aus und in Richtung Norden passieren müssen. Nördlich davon trennen sich die Linien in Richtung Feuerbach (S 4, 5, 6 und 60) und Bad Cannstatt (S 1, 2, 3 und 11). Während der neue S-Bahnhof erst nach der Fertigstellung von S 21, also frühestens Ende 2025, in Betrieb gehen wird, könnte der neue S-Bahn-Tunnel in Richtung Bahnhof schon 2023 oder 2024 genutzt werden, sagte der Leiter des Bereichs Beteiligte und Umwelt beim Projekt Stuttgart-Ulm (PSU), Florian Bitzer. „Die S-Bahn-Trasse ist im Zeitplan. Sobald der Rohbau fertig ist, gehen wir in den Ausbau.“ Bitzer sicherte zu, dass die neue S-Bahn-Infrastruktur nicht im Rohbauzustand quasi eingemottet wird, bis der Rest von S 21 in Betrieb gehen kann.

Seiner Einschätzung nach kann die Zeit bis zur Fertigstellung von S 21 genutzt werden, um das ETCS (European Train Control System) bei der S-Bahn zu erproben. Voraussetzung sei, dass das Land und die Region Stuttgart beschließen, ETCS für die S-Bahn einzuführen. Derzeit wird die Technik, die für Fernzüge entwickelt wurde, auf ihre Tauglichkeit für S-Bahnen getestet. Das System erlaubt es, den Verkehr zu verdichten. Obgleich es bis 2025 dauern wird, wäre die Stuttgarter S-Bahn laut Bitzer die erste mit dieser Technik.

Auf der künftigen S-Bahn-Trasse verläuft derzeit ein Teil der Baustraße zum Nordbahnhof. Dorthin transportieren Lastwagen den Erdaushub. Diese Abfuhren müssen nun die Wolfram- und Rosensteinstraße mit benutzen. Laut Bahn sind es maximal 200 Abfuhren am Tag. Aus Sicht der Stadtverwaltung ist der zusätzliche Verkehr dort gut zu verkraften.

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21.03.2018, 06:00 Uhr

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