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Beswingt einkaufen bei samtenen Klängen oder Pauke und Megafon

Die Tübinger Jazz- und Klassik-Tage starteten am Samstag mit Straßenmusik zum Einkaufsbummel in

Zum Auftakt der 16. Jazz- und Klassik-Tage bot sich die Tübinger Altstadt am Samstag als perfekte Bühne an: Ob stationär oder beweglich – hier spielte die Musik.

20.10.2014

Von mac

Tübingen. Etwa an der Ecke, wo die Marktgasse in die Kornhausstraße mündet: Da versammelten sich bis zu 200 Leute, um die Louisiana Funky Butts zu hören. Die achtköpfige Marching Band um Einpeitscher Ralf Wettemann an Pauke, Schraubenzieher und Megafon schloss ihren dreiviertelstündigen Auftritt mit ihrem neuesten Kracher „Boost it a touch“ ab.

Werner Kroenlein aus Pfäffingen wäre der Band sofort zum Marktplatz gefolgt, hätte seine Frau Bärbel nicht noch etwas in der Kornhausstraße einkaufen wollen. Die Händler in der Stadt hofften, die Musik rege noch stärker zum Einkauf an. Allerdings hatten Einige feste Vorsätze, von denen sie nicht abwichen. Etwa Martina Nell aus Nagold: „Ich hab? mein Einkaufs-Päckle schon in der Hand – jetzt ist Schluss!“ Immerhin blieb sie noch zum Bummeln und zum Musik hören in der Stadt.

Und da gab es noch Einiges und Unterschiedliches. Zwei Beispiele aus der Langen Gasse: Die Jamband „Tippen“ um den Tübinger Schlagzeuger Julian Conzmann spielte vorm Collegium energiegeladenen Latin-Jazz. Das Say-Jazz-Quartett, inklusive Vibraphon, zelebrierte vor der Buchhandlung Wekenmann samtene Klänge (Bild). Die Louisiana Funky Butts boten währenddessen auf dem Marktplatz ein umjubeltes Mitmach-Programm für Kinder.

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Erstellt:
20. Oktober 2014, 12:00 Uhr
Aktualisiert:
20. Oktober 2014, 12:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 20. Oktober 2014, 12:00 Uhr

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