Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. OK Weitere Informationen
Richtige Richtung

Die Uni zur besseren Hochschulfinanzierung

Die Proteste und Demonstrationen wirken nach: Die grün-rote Landesregierung plant eine verbesserte Hochschulfinanzierung. In der Tübinger Universität freut man sich über die bekannt gegebenen „Eckpunkte“. Aber es gibt noch eine Reihe offener Fragen.

25.07.2014

Tübingen. „Für eine detaillierte Bewertung ist es noch zu früh“, erklärt der Tübinger Universitätssprecher Karl Guido Rijkhoek auf TAGBLATT-Anfrage. „Wir werden erst sehen und bewerten müssen, was diese Eckpunkte konkret auch für uns bedeuten werden.“ Im Detail stehen noch Verhandlungen aus. Beispielsweise darüber, wo genau die bis 2020 angekündigten zusätzlichen 600 Millionen Euro für Sanierung und Neubauten ausgegeben werden sollen. Bislang ist nur allgemein von Hochschulbau die Rede, nicht einmal davon, wie viel für die Universitäten reserviert sein soll.

Generell, sagt Rijkhoek, gehen die Planungen „in die richtige Richtung“. Man sei froh, dass die Landesregierung die vielfach und auf unterschiedlichen Ebenen formulierten Klagen als berechtigt anerkannt habe. Man sei froh, dass die Grundfinanzierung in den nächsten Jahren angehoben werden soll. „Uneingeschränkt positiv“ werde bewertet, dass die Kosten für die Gebäudebewirtschaftung und die Energiekosten vom Land übernommen werden sollen. Hier musste die Uni im vorigen Jahr ein Etatloch von 12,8 Millionen Euro aus eigenen Mitteln stopfen. Beim fortgesetzten Status quo hätte die Uni Tübingen bis 2020 rund 300 Stellen streichen müssen.

In einer gemeinsamen Pressemitteilung werten die baden-württembergischen Universitätsrektoren die angekündigte Ausgabensteigerung als „Durchbruch bei der Hochschulfinanzierung“. Und die Universitätsräte im Land bekundeten gestern: „Der hohe Einsatz der Universitäten, ihrer Gremien und Mitglieder hat sich offensichtlich gelohnt.“

Dekan Ingo Autenrieth von der Medizinischen Fakultät dankte „der Landesregierung für ihren großen und weitsichtigen Einsatz für die Universitätsmedizin in Baden-Württemberg, die damit zukunftsfähig aufgestellt wird“. Autenrieth führte die Verhandlungen für die fünf Medizin-Fakultäten im Land. Auf dem Bausektor, hob Autenrieth hervor, sei „ein immenser Investitionsstau entstanden“. Insofern sei das jetzt bekannt gegebene Sanierungs- und Bauprogramm „ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung“. jol

Sie möchten diesen Artikel weiter nutzen? Dann beachten Sie bitte unsere Hinweise zur Lizenzierung von Artikeln.

25.07.2014, 12:00 Uhr

Sie müssen angemeldet sein, um einen Leserbeitrag zu erstellen.
Anmelden
Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar zu verfassen.
Anmelden
 

 

 
Video-News: Aus Land und Welt
Heute meistgelesenNeueste Artikel
Wirtschaft im Profil
Bildergalerien
Videos
Single des Tages
date-click
Video-News: Fußball