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Die Vergessenen

Und warum werden für so einen Unfug Edel-Schauspieler wie Julianne Moore verheizt?

Und warum werden für so einen Unfug Edel-Schauspieler wie Julianne Moore verheizt?

THE FORGOTTEN
USA

Regie: Joseph Ruben
Mit: Julianne Moore,Dominic West,Gary Sinise

- ab 12 Jahren

Tagblatt-Wertung

Leser-Wertung

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24.11.2015
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Die Macht der Erinnerung wird uns den ganzen Kino-Winter begleiten. Während es in „Birth“ (mit Nicole Kidman) und „2046“ (von Wong Kar-wei) um verflossene oder verstorbene Lieben geht, ist es bei der New Yorkerin Telly (Julianne Moore) der Unfall-Tod ihres Kindes, der sie noch 14 Monate später täglich zur Verzweiflung treibt.

Doch dann geschehen merkwürdige Dinge: Das Konterfei des Buben verschwindet vom Familienfoto, auf den Videos ist nur noch weißes Rauschen, selbst in den alten Zeitungen ist nichts mehr von einem Flugzeugabsturz zu finden. Ist der Junge etwa nur eine Ausgeburt von Tellys Wahn? Steckt eine Intrige ihrer Freunde dahinter, um sie von ihrer Seelenqual zu heilen? Oder gar eine Superverschwörung mit Geheimdienst, Gehirnwäsche und pipapo?

Dass sich Regisseur Joseph Ruben („Money Train“) in Windeseile für eine dieser Optionen entscheidet, ist schade, aber noch längst nicht das schlimmste. Denn kaum hat man das Psychodrama abgehakt und sich in einem noch leidlich spannenden Krimi eingerichtet, kommen auch schon irgendwelche Aliens ins Spiel, die das Ganze vollends in billigen C-Movie-Trash verwandeln.

Das wäre für sich genommen ja noch in Ordnung, aber der Schwenk von der intelligent angelegten Psychostudie zum plumpen Horrorstückchen ist einfach zu irrsinnig, um anders als hochgradig verärgert aus dem Kino zu kommen.

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24.11.2015, 12:00 Uhr | geändert: 07.08.2009, 12:00 Uhr

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04.12.2004

12:00 Uhr

Markus Held schrieb:

Dreck! Aus der an sich interessanten Grundidee wurde vom Drehbuchautor nichts aber auch gar nichts herausgeholt. Die Idee, einer ausserirdischen Verschwörung Untaten anzudichten ist extrem ausgelutscht und wird hier auch noch aufs Langweiligste durchexerziert. Hinzu kommen gravierende Logik-Fehler (Die NSA wird in den meisten Filmen übertrieben dargestellt, hier auch, aber übertrieben unfähig), eine unbefriedigende Auflösung und eine ausgesprochen lustlose und langweilige Regie.
Es tut direkt weh, mitanzusehen, wie gute Schauspieler gegen das miese Skript und die gerade mal fernsehtaugliche Regie anspielen.
Einziger Lichtblick: das Schockeffekt gedachte "Menschen werden plötzlich in den Himmel gezogen" erinnert doch sehr an Monty Python und hat im Kinosaal kurz für allgemeine Heiterkeit gesorgt.



02.12.2004

12:00 Uhr

DaHawk schrieb:

Ich mag Science Fiction Filme, aber das hier ist ein wirklich ganz schlechter!!! Die sogenannten Schocker die hier positiv hervorgehoben werden sind zwar nett wenn man gerne im Sitz zusammenzuckt, und können einem Film beim Spannungsaufbau durchaus helfen wenn sie gut integriert sind, hier merkt man ihnen allerdings ausnahmslos an dass sie ohne Sinn und Verstand nur um des Effekts willen plaziert wurden, und den Film in keinster Weise irgendwie voranbringen. Das Wort Logik sollte man dann im Zusammenhang mit diesem Film erst garnicht erwähnen. "Die Vergessenen" ist ein besonders krasses Beispiel für die in den letzten Jahren immer mehr verstärkte Tendenz Filme zu produzieren, die dem Zuschauer vorspielen clever zu sein, letztendlich aber nur effekthascherisch sind. Das ist durchaus in Ordnung, allerdings nur wenn das Ergebnis dann wenigstens leidlich spannend ausfällt und nicht jegliche SoD ruiniert. Die Vergessenen versagt leider auch hier auf ganzer Linie!



27.11.2004

12:00 Uhr

Sandra schrieb:

Ich empfand den Film nicht als "B-Movie", sondern fand ihn echt ganz gut! Vielleicht wird er ab einem bestimmten Punkt in der Mitte des Filmes recht unrealistisch und geht dann in Richtung Science-Fiction, aber ein paar Schocker waren vorhanden, die Handlung interessant und die Schauspieler lobenswert. Mir hat der Film gefallen, aber macht euch euer eigenes Bild!!



22.11.2004

12:00 Uhr

Maria schrieb:

Zu Beginn kam einem der Film sehr spannend und vielversprechend vor und ich will überhaupt nicht sagen, dass er schlecht ist. Das einzige zu Bemängelnde ist, dass der Film etwa in der Mitte von einem spannenden Thriller auf einen Sciencefictionfilm umschwenkt...wer diese Sparte Film mag für den ist das gut, doch wem das nicht so liegt der sollte vorgewarnt sein!!!



12.11.2004

12:00 Uhr

Boris Dollinger schrieb:

"Wir sind doch nicht in einem B-Movie" sagt Dominic Wests irgendwann im Film. Das sollte man angesichts der Darstellerriege auch nicht glauben. Leider erweist sich "Die Vergessenen" aber nach recht überhastetem aber noch ganz ansprechendem Start sehr schnell als Anwärter für den Titel schlechtester Film des Jahres. Dies liegt vor allem an dem unglaublich einfallslosen Skript, dass sich zwischen sich endlos wiederholenden Verfolgungsjagden (bei der die Protagonisten auch mal Hochgeschwindigkeitsseitenaufprallsunfälle ohne jegliche Kratzer überstehen) und peinlichen Dialogszenen der ohne Ausnahme unglaublich dämlich handelnden Figuren quälend langsam der schlichtweg lächerlichen Auflösung entgegentorkelt. Erschwerend kommt noch die dilettantische Regie Rubens hinzu der den Film mit der Eleganz eines 3-jährigen der versucht quadratische Bauklötze in runde Öffnungen zu hämmern inszeniert. Alles in allem ein ganz großer Stinker!



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